Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und diesmal widme ich mich einem
Spiel in Vorbereitung auf ein anderes… ähm, sozusagen.
In einem Monat etwa erscheint bei uns nämlich „The Legend
of Zelda – A Link between worlds“, der Nachfolger zu meinem ersten Zelda-Titel:
„The Legend of Zelda – A Link to the past“. Um letzteren Titel soll es sich
heute drehen und bei gegebener Zeit dann um Ersteren.
Vielleicht liegt es daran, dass es mein erster
Zelda-Titel war, aber bis heute ist und bleibt es auch mein liebster Titel.
Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich aufgrund mangelnden Geldes eh
kaum eine Konsole hatte, geschweige denn Zelda-Spiele zu kaufen T_T *schnief*
Aber das ist eh ein Thema für sich!
Ich habe mich auch extra nun einmal hingesetzt und ein wenig
recherchiert. Tja… meine Güte hab ich geguckt, als mir klar wurde, dass die
Zelda-Titel alle irgendwie storybedingt zusammenhängen. Bei den Wenigen die ich
zocken konnte, war mir das ja nie klar geworden… FAIL!
Also schneller
Themenwechsel: Es gibt noch einen weiteren Fail, den ich mir leider auch
eingestehen muss. Ich habe den spielbezogenen Wortwitz des Titels wirklich all
die Jahre nicht gerafft. So hatte ich das Wort „Link“ wirklich nur als Bezug
auf den Namen unseres Protagonisten gesehen und dabei völlig die englische
Bedeutung des Begriffes ignoriert. So verstehe ich inzwischen die wahre
Intention beider Spieletitel „A Link to the past“ und „A Link between worlds“.
Ich werde den SNES Titel also nicht mehr einen irreführenden Titel unterstellen.
Peinlich,
peinlich, wie man über Jahre hinweg sich mit Starrsinn Dingen gegenüber
verschließen kann. Ich bin auch selbst erstaunt wie wenig mir über diese
Spielereihe eigentlich bekannt ist und das obwohl der alte SNES Teil dieser
Reihe mich und meine Kindheit enorm prägte.
Wir beginnen als
der einfache Junge Link, der mitten in einer stürmischen Nacht erwacht. Er wird
geweckt von einem telepathischen Hilferuf der Prinzessin. Zwar will unser Onkel
die Rettung übernehmen, doch pubertäre Kinder machen ja eh nie was wir sollen.
Und ein Storyprotagonist sowieso nicht! Wir folgen ihn in den Palast, wo wir
ihn tödlich verwundet vorfinden. Am Ende liegt die Rettung der Prinzessin also
doch bei uns…
Dabei soll es
aber nicht bleiben: ganz Hyrule braucht unsere Hilfe!
Auf dem Weg zu
unserem Ziel müssen wir uns jedoch so manchen Aufgaben stellen. Sei es drei
Amuletten sammeln, das Meisterschwert aus dem Stein ziehen oder die Mondperle
auftreiben um in der Schattenwelt nicht als knuffiges Knuddelhäschen
rumzurennen – Frischfleisch mit Hasenohren… yeah…
Aber dort hört es
noch nicht auf, denn die Schattenwelt nimmt den größten Teil des Spieles ein.
Wir müssen sieben Prinzessinnen aus den Klauen des Bösen befreien, bevor wir
uns unserem ewigen Widersacher Ganondorf stellen dürfen.
Und bevor mir
jemand hier ankommt ich solle Spoilerwarnungen aussprechen: Wer das Spiel noch
nicht gespielt hat, hat was falsch gemacht! Es gab doch sogar schon ein
GBA-Remake!
Die Story war für
simpel und linear. Fast schon märchenhaft. Wir sind der strahlende Retter, der
die Prinzessin vor dem Bösen retten muss. Merkst selbst, die Neuerfindung des
Rades ist das nicht. Musste es aber auch nicht sein!
Denn zu fesseln
wusste das Spiel trotzdem. Ich persönliche spreche es dem einfachen, aber eben deshalb
so ansprechendem Spielprinzip zu. Mit Schild und Schwert bewaffnet kämpfen wir
uns durch einen Dungeon nach dem Anderen, die alle aus einer Verkettung von
einzelnen Räumen bestanden. Hinzu kommt die schiere Anzahl an nutzbaren
Objekten und der bis heute unübertroffenen Anzahl von Dungeons eben. Je nach
Zählung und Definition kommt man hier auf zwölf beziehungsweise dreizehn Stück.
Wie gesagt so viel wie in keinem anderen Titel!
Fest definiert
und unbestreitbar sind dagegen die Endbosse. 13 an der Zahl.
Wie schon eben
kurz angesprochen ist auch die Anzahl der Items soweit ich weiß hier
unübertroffen. Aber selbst wenn nicht sticht „A Link to the Past“ mit vier
Schwertformen, drei Schilden, drei Kleidungssets, vier speziellen
Ausrüstungsgegenständen und zwanzig aktiv nutzbaren Items heraus. Dabei habe
ich bei den letzten beiden Rubriken nicht einmal mehr die Aufbesserungen –
siehe Bumerang oder Handschuh – mitgezählt. Dies war auch ein Punkt der mich
als Steppke einfach so überzeugte und begeisterte.
Noch heute
vermisse ich es, wenn ich doch mal mir einen Zelda-Titel leiste und gönne, dass
suchen und sammeln der vielen, alle sinnig nutzbaren Gegenständen. Ich bin
einfach aus der SNES-Zeit verwöhnt, furchtbar…
Große Dungeons
mit vielen Herausforderungen, Minibossen, kniffligen Rätseln und der Wut wenn
man von Moldorm wieder Heras Turm runtergeschubst wird und erneut hochkraxeln
muss. ARGH, noch heute kommt mir dabei die Galle hoch ;D
Und wo wir schon
um dieses Thema rumhüpfen, gehen wir doch nun direkt drauf ein. Die Bossgegner.
Noch heute habe
ich das Gefühl, dass trotz aller Übung und Routine die man beim Spielen doch
gewinnt, zumindest die Endbosse nicht leichter zu werden scheinen. Im
Gegenteil!
Jeder von ihnen
stellt den Spieler vor neuen Herausforderungen. Ich sage nur Trinexx.
Wer verzweifelte
da nicht, wenn die Magieleiste leerzugehen drohte, bevor man die beiden
Elemenköpfe bezwungen hatte, weil man dauernd gemisst hatte?!
Aber alle stehen
im Schatten des ewigen Widersachers: Ganon!
Der schwierigste
Boss des Spiels, an dem ich so oft verzweifelt bin.
Ich kann dieses Spiel nur empfehlen und man merkt mein verklärtes Schwärmen
schon deutlich an. Aber so ist das mit den Spielen aus der eigenen Kindheit.
Man blendet gerne die Macken und Fehler aus.
Um ein Rad zum Anfang zu schlagen und damit den Kreis meiner
wirren Gedanken doch zu komplettieren: Vielleicht liegt es daran, dass es mein
erster Titel der Spielereihe war oder ich nicht in den Genuss allzu vieler
Titel kam, aber für mich ist und bleibt dies der Beste Zelda-Teil der gesamten
Reihe.
Umso mehr freue ich mich auf „The Legend of Zelda – A Link
between worlds“. Besonders wenn ich mir den Trailer anschaue, der wie ein
Remake aus alten Zeiten erst wirkt, aber dann doch zeigt dass einiges anders und
neu sein wird. Noch einmal Kind sein dürfen…
Also habt ‘nen schönen Tag und cheerio!
Euer
King Sirus
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