Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und
heute will ich endlich mal eine Demo aufgreifen zu einem der größeren Spiele.
Aber auf „Mickey Epic“ und „Monster Hunter“ müsst ihr noch ein wenig warten,
stattdessen beginne ich mit „Etrian Odyssey IV – Legend of the Titan“.
„Etrian Odyssey“ ist eine
Reihe die mich total überraschte, aber sofort überzeugte. Wieso total
überraschte? Nun, weil ich First-Person Rollenspiele eher vom PC gewohnt war.
Außerdem war ich damals noch der Überzeugung, dass sie eher Zeugen alter Zeiten
waren, wo noch keine grafischen Höchstleistungen zu erwarten waren.
Oh Gott, dass sage
ausgerechnet ich, der eigentlich Grafik immer in die zweite Reihe stellt.
Dem alten Stil bleibt auch der
vierte Teil der Reihe treu und die Macher erlauben uns einen Blick ins Spiel zu
werfen. Allerdings tatsächlich nur mickrige 3 Start-Anwendungen lang. Klingt
ziemlich wenig und ist es auch irgendwie… weil es viel zu süchtig macht!
Mit einem kurzen Intro, werden
wir in die Welt des Spiels eingeführt, wo wir auch erfahren warum wir als
wackerer Held uns auf gefährliche Missionen begeben sollten. Es dreht sich
alles um den Yggdrasil Baum, der – obwohl er sehr weit entfernt liegt – am Horizont
für die Bewohner von Tharsis ersichtlich ist, jedoch ein großes Geheimnis
darstellt, da noch Niemand zu ihm gelangte und seine Geheimnisse erkundete.
Dies soll sich nun ändern und
so versuchen viele Abenteuerer Ruhm und Ehre in der Erfüllung dieser Aufgabe zu
suchen. Auch wir und dafür müssen wir uns erst einmal einen Namen machen.
Die Demo macht uns recht
schnell klar, dass wir den Anfang des Spiels vor uns haben und nur bis zu einem
gewissen Punkt kommen werden (so wird uns beispielsweise vom ersten NPC
überhaupt gesagt, dass wir in der Demo maximal Level 10 erreichen können).
Gerade deshalb vermute ich aber, dass man den Speicher der Demo auch in die
Vollversion wird übertragen können.
Ich muss auch gestehen, dass
ich vom Umfang der Demo überrascht war. Ich habe mich gut über eine Stunde
hineingestürzt bisher – für mehr war leider noch keine Zeit – und kann daher
nur basierend darauf meine Meinung kundtun, habe in der Zeit aber noch nicht
einmal den ersten Dungeon samt erster Mission geschafft. Vermutlich wird aber
auch nur das der Umfang der Demo sein.
Diese Stunde hat mir aber wie
schon angedeutet viel Information über das Spiel beschert. So konnte ich mir beispielsweise
die schönen, stimmungsvollen und atmosphärischen Stücke des Soundtracks zu
Gemüte führen, die mich überzeugten. Die Japaner haben für Musik einfach ein
Händchen – gerade im Rollenspielbereich – und so lässt man die Finger ganz weit
weg vom Lautstärkeregler. So etwas will man halt nicht verpassen.
Auch den 3D-Effekt des
Nintendo 3DS wussten die Jungs von Atlus (also ich werde wirklich noch Fanboy
von denen, was die schon alles rausgehauen haben, sagenhaft!) gut zu nutzen. So
ähnelt die Grafik einem typisch, asiatischem Animestil, kaum macht man aber den
3D-Effekt an unterteilt sich das Bild quasi in Ebenen. Dadurch kommt die
bildschöne Hintergrundszenerie deutlicher ins Blickfeld des Betrachters und die
Textbox scheint ein Stück näher an den Spieler heran zu rücken. Die
Gesprächspartner bleiben dagegen quasi dazwischen stehen.
Klingt nun nich wirklich nach
3D, ist aber dennoch ein wirklich schöner Blickfang. Vor allem bleiben die
Farben echt und grauen nicht aus oder auch die Kanten werden nicht unscharf.
Ein häufig zu beobachtendes Problem beim 3D-Effekt.
Zudem bekommt man die Möglichkeit – und das obwohl es eben
doch nur eine Demo ist – in den Optionen beispielsweise die Textgeschwindigkeit
anzupassen oder auch den Schwierigkeitsgrad auszuwählen. Dinge die für
Vollversionen das Normalste auf der Welt sind, in Demos jedoch eher seltener
Einzug finden.
Oh und wo wir schon beim Rumfuschen sind. Auch in den
Karten der Dungeons darf man sich wieder ausgiebig auslassen. Denn diese
zeichnet sich nicht wie von Zauberhand selbst, sondern muss vom Spieler schon
eigenständig vervollständigt werden.
Denn sonst hat man nur grobe Züge des Höhlenkomplexes auf
dem Touchscreen visualisiert. Erst das eigene Einzeichnen von Wänden,
verborgenen Durchgängen oder markieren besonderer Stellen, macht aus dem Ganzen
eine richtige Karte, auf die man gerne auch zurückgreift.
Zum Schluss noch etwas zum Partykonzept von „Etrian
Odyssey IV – Legend of the Titan“. Man hat nämlich zu Beginn die
Wahlmöglichkeit zwischen sieben Klassen – darunter rollenspieltypische wie der Heiler,
Tank oder Magier, nur eben mit eigenständigen Namen wie Medic, Fortress oder
Runemaster – und ich vermute, dass wohl auch noch geheime, freischaltbare
Klassen auf ihre Entdeckung warten.
Hat man sich nun für eine
Klasse entschieden, darf man noch zwischen vier verschiedenen Figuren als
optisches Aussehen wählen. Zwei Männlein und zwei Weiblein. Abschließend geht
es noch zur Namensbestimmung und erfährt dann… dass man ganze 30 CHARAKTERSLOTS
zur Verfügung hat?!
Japp, bis zu 30 Helden können
eurer Gilde beitreten. Diese könnt ihr in eine Party und drei Squads
unterteilen. Dabei sind die Zusammenstellungen stets so aufgebaut, dass es zwar
drei Plätze in der Front und drei Plätze hinten als Unterstützung gibt, jedoch
nur insgesamt fünf dieser sechs Positionen belegt werden können.
Da muss man sich schon
überlegen welche Zusammenstellungen man bevorzugt und von Erfolg gekrönt sein
könnten.
Ihr merkt schon, ich bin nicht nur von der Demo, sondern
auch von dem Spiel und der Reihe maßlos begeistert. Und vor allem stecken
sicherlich auch noch so viele Feinheiten drin, die ich in meiner Stunde noch
gar nicht entdeckt habe. So habe ich erst kurz vorm Ende meiner Spielzeit
herausgefunden, wie ich Skillpunkte verteilen kann und dabei entdeckt, dass
jede Klasse einen individuellen Skilltree aufweist, der nicht nur Möglichkeiten
für verschiedene Builds bietet, sondern auch massig Chancen zum Verskillen.
Vielleicht mache ich noch einmal einen Nachtrag, wenn ich
die Demo durch habe. Jetzt aber… will ich weitersuchten!
Somit euch noch ‘nen schönen
Tag und cheerio!
Euer King Sirus
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