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Dienstag, 1. April 2014

Alle guten Legospiele sind 3! [3D]

Hidiho meine Lieben,

ich bin euer King Sirus und das heutige [3D]-Trio steht gänzlich im Zeichen der Bauklötzchen. Eine „Spielereihe“ welche die Fans seit je her begeisterte, sind die Lego-Spiele. Damit meine ich die digitalen und nicht das analoge Klötzchenzusammenstecken. Ich persönlich muss gestehen, dass ich den Spielen eher immer skeptisch gegenüberstand, mir nun aber dachte: „Drei Demos? Na sollen sie doch mal ihre Chance kriegen mich zu überzeugen.“

Zum Teil haben sie das auch, aber vielleicht ist der Nintendo 3DS einfach die falsche Plattform, um sich an die Lego-Spiele zu wagen. Denn Probleme gab es trotz allem, doch gehen wir die Spiele vielleicht einfach mal einzeln durch. Und anfangen tun wir bei dem Superhelden, der Fledermäuse cool machte:

LEGO Batman 2: DC Super Heroes
Was mich zu Anfang überraschte, war die überraschend lange Zwischensequenz, die den Spieler in die Situation mit der die Demo beginnt einführen soll. Eine Preisverleihung bei der nicht nur Bruce Wayne, sondern auch Lex Luthor anwesend ist, wird von einigen der berühmtesten und gefährlichsten Schurken Gotham Citys gesprengt.

Diese sind namentlich Harley Quinn, der Riddler, der Pinguin und die Pointe des Abends: Der Joker!

Während Lex und Gothams Grinsekatze Joker sich einen kleinen verbalen Disput gönnen, wird die Party jedoch von Spielverderber Batman für beendet erklärt. Hier dürfen wir als Spieler endlich einsetzen und uns die Ganoven, samt ihrer unzähligen Normaloschergen vorknöpfen.

So prügeln wir uns den Weg frei und wenn die unterschiedlichen Talente von Batman oder auch Robin gebraucht werden, kann man hier einen schnellen, fliegenden Wechsel vornehmen. Generell ist die Steuerung sehr einfach gehalten, so dass man sich im Nu reingefuchst hat.

Grafisch sieht das Spiel ganz ordentlich aus, wobei der 3D-Effekt des Nintendo 3DS nicht wirklich zum Tragen kommt, beziehungsweise wenn man ihn einschaltet sogar unschöne, pixelige Kanten entstehen. Dadurch wird die grafische Leistung eher geschmälert. Immerhin durften wir in anderen Spielen bereits sehen, wozu der Handheld fähig ist!

Die Musik dagegen ist klassische „Batmanmusik“, wie man sie bereits aus diversen Verfilmungen kennt und schätzen gelernt hat. Im Grunde also nichts Neues, was einen weghauen könnte, sondern eben altbekanntes. Letzten Endes muss das auch nicht schlecht sein, besser als wenn sie mit neuer Musik alles verhunzen.

Die 30 Start-Anwendungen sind nicht unbedingt von Nöten, da man bereits beim ersten Spielen der Demo – was je nach eigener Leistung immerhin geschätzte 30 bis 60 Minuten brauchen kann – einen guten Blick vom Spiel gewinnt. Interessanter ist da schon eher, dass dieses Spiel – so wie auch das Nächste – tatsächlich nicht im Nintendo eShop als Downloadkauf vorhanden ist.

Oh, bevor ich es vergesse und ihr euch wundert warum das Spiel den Zusatztitel „DC Super Heroes“ trägt, so gibt es in der Demo Anspielungen, dass womöglich auch andere DC Comichelden einen Auftritt im Spiel bekommen. Dies ist aber eben nur eine Vermutung von mir, denn in der Demo hat man eben doch nur Batman und Robin zur Verfügung.

LEGO Der Herr der Ringe
Raus aus dem Morast namens Gotham City und rein in die weltberühmte Welt von Mittelerde. Ebenfalls in 30 Start-Anwendungen dürfen wir also nun versuchen dein einen Ring zu entsorgen. Sondermülltonnen gibt es dort halt noch nicht, also nehmen wir eben einen Vulkan zur Hand.

Doch so weit kommen wir in dieser Demo letztendlich noch gar nicht. Erst einmal dürfen wir zwischen dem Geschichts- und dem Freien Modus wählen. Wobei sich die Beiden eigentlich nur darin unterscheiden, dass wir im Freien Modus sämtliche Filmcharaktere einsetzen dürfen, während im Geschichtsmodus eben nur eine begrenztere Auswahl zur Verfügung stehen.

Der inhaltliche Ablauf ist ansonsten absolut identisch, weshalb ich das ganze auch aus der Sicht des Geschichtsmodus nun beschreiben werde:
Die beiden Hobbits Sam und Merry bauen ein wenig Unfug beim Versuch etwas zu essen zu kochen. Dabei nervt uns unter anderem ein uns bombardierender Vogel. Na super, wenn die Ringgeister einen nicht grad verfolgen, wird man vom Tierreich terrorisiert. Apropo Ringgeister. Die könnten theoretisch vom entfachten Feuer angelockt werden, weshalb uns der gute Frodo nicht nur ausschimpft, sondern auch zur Weiterreise antreibt.

Unsere Flucht wird durch einige Rätselchen, die sich dadurch definieren den richtigen Charakter für die richtige Aktion auszuwählen, und so mancher Kletterpartie aufgelockert. Im Großen und Ganzen ist es jedoch ein sehr linearer Level, dass keine großen Leistungsansprüche an den Spieler stellt.

Aber natürlich durfte die Demo nicht ohne Kampf enden und so mischt sich Aragon in die Geschehnisse ein und mit ihm wir die Nazgûl (für die, die es nicht wissen: die Ringgeister) auf. Damit endet die Demo leider auch schon. Da wie gesagt der einzige Unterschied der Modis die größere Auswahl an Charakteren – und damit die Besichtigung eines winzigen zusätzlichen Bereichs, den man im Geschichtsmodus nicht zu sehen bekommt – ist, lohnt sich das Durchspielen der Demo in einem Modi bereits vollends.

Wie schon bei „LEGO Batman 2: DC Super Heroes“ ist die Musik komplett auf die Filmmusik reduziert, ohne zusätzliche Neuwerke. Eher neu war mir höchstens, dass Sam hier irgendwie mehr zur Hauptfigur wurde, als Frodo selbst. Denn er war der Charakter mit den meisten Fähigkeiten (Feuer entzünden, Pflanzen wachsen lassen und Seile festbinden) und damit auch am Meisten im Einsatz.

LEGO Marvel Super Heroes - Universum in Gefahr
Absolut gleichviel Einsatz bekommen die drei Marvelhelden, die in den drei Abschnitten des einzigen spielbaren Level dieser Demo zum Einsatz kamen. Hulk, Iron Man und Spider-Man sind auf dem Weg Abomination und den Sandman das Handwerk zu legen.

Doch bevor es dazu kommt, erfahren wir erneut in einer Zwischensequenz, dass Dr. Doom mal wieder finstere Pläne verfolgt. Das ganze in englischer Sprache, aber immerhin mit deutschen Untertiteln. Wobei in den Levelabschnitten selbst die Helden ihre tollen Sprüche wieder auf deutsch rausgehauen haben. Mysteriös…

Wo wir schon bei den Levelabschnitten waren, fand ich diese eher verwirrend und oftmals war mir auch nicht klar, wie ich gewisse Passagen erreichen soll. Das war bei Spielen wie „LEGO Batman 2: DC Super Heroes“ ein wenig übersichtlicher.

Und wenn man bei besagtem anderen Lego-Spiel die Grafik des Nintendo 3DS 3D-Effekts furchtbar fand, sollte man die Funktion bei „LEGO Marvel Super Heroes - Universum in Gefahr“ lieber gar nicht erst anschalten.

Dazu kommt noch die Steuerung, die ebenfalls bei den anderen Lego-Spielen besser funktionierte. Ich meine, wenn ich als Hulk schon vor einem Auto stehe, welches eine Markierung aufweist, um dieses hochzuheben… warum in Gottes Namen greift er sich die Karre daneben?!

Wenigstens kann man die 30 Start-Anwendungen lang die Musik genießen. Diese ist actiongeladen, aber gleichzeitig so dezent, dass man sie beim Spielen nicht zu stark wahrnimmt oder sie sich gar einem aufzwingt.

Euch noch einen legoreichen, schönen Tag und cheerio!
Euer King Sirus

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