Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und
das heutige [3D]-Trio steht gänzlich im Zeichen der Bauklötzchen. Eine „Spielereihe“
welche die Fans seit je her begeisterte, sind die Lego-Spiele. Damit meine ich
die digitalen und nicht das analoge Klötzchenzusammenstecken. Ich persönlich
muss gestehen, dass ich den Spielen eher immer skeptisch gegenüberstand, mir
nun aber dachte: „Drei Demos? Na sollen sie doch mal ihre Chance kriegen mich
zu überzeugen.“
Zum Teil haben sie das auch,
aber vielleicht ist der Nintendo 3DS einfach die falsche Plattform, um sich an
die Lego-Spiele zu wagen. Denn Probleme gab es trotz allem, doch gehen wir die
Spiele vielleicht einfach mal einzeln durch. Und anfangen tun wir bei dem
Superhelden, der Fledermäuse cool machte:
LEGO Batman 2: DC Super Heroes
Was mich zu Anfang überraschte, war die überraschend lange Zwischensequenz,
die den Spieler in die Situation mit der die Demo beginnt einführen soll. Eine
Preisverleihung bei der nicht nur Bruce Wayne, sondern auch Lex Luthor anwesend
ist, wird von einigen der berühmtesten und gefährlichsten Schurken Gotham Citys
gesprengt.
Diese sind namentlich Harley Quinn, der Riddler, der Pinguin und die Pointe
des Abends: Der Joker!
Während Lex und Gothams Grinsekatze Joker sich einen kleinen verbalen
Disput gönnen, wird die Party jedoch von Spielverderber Batman für beendet
erklärt. Hier dürfen wir als Spieler endlich einsetzen und uns die Ganoven,
samt ihrer unzähligen Normaloschergen vorknöpfen.
So prügeln wir uns den Weg frei und wenn die unterschiedlichen Talente von
Batman oder auch Robin gebraucht werden, kann man hier einen schnellen,
fliegenden Wechsel vornehmen. Generell ist die Steuerung sehr einfach gehalten,
so dass man sich im Nu reingefuchst hat.
Grafisch sieht das Spiel ganz ordentlich aus, wobei der 3D-Effekt des
Nintendo 3DS nicht wirklich zum Tragen kommt, beziehungsweise wenn man ihn
einschaltet sogar unschöne, pixelige Kanten entstehen. Dadurch wird die
grafische Leistung eher geschmälert. Immerhin durften wir in anderen Spielen
bereits sehen, wozu der Handheld fähig ist!
Die Musik dagegen ist klassische „Batmanmusik“, wie man sie bereits aus
diversen Verfilmungen kennt und schätzen gelernt hat. Im Grunde also nichts
Neues, was einen weghauen könnte, sondern eben altbekanntes. Letzten Endes muss
das auch nicht schlecht sein, besser als wenn sie mit neuer Musik alles
verhunzen.
Die 30 Start-Anwendungen sind nicht unbedingt von Nöten, da man bereits
beim ersten Spielen der Demo – was je nach eigener Leistung immerhin geschätzte
30 bis 60 Minuten brauchen kann – einen guten Blick vom Spiel gewinnt.
Interessanter ist da schon eher, dass dieses Spiel – so wie auch das Nächste –
tatsächlich nicht im Nintendo eShop als Downloadkauf vorhanden ist.
Oh, bevor ich es vergesse und ihr euch wundert warum das Spiel den
Zusatztitel „DC Super Heroes“ trägt, so gibt es in der Demo Anspielungen, dass
womöglich auch andere DC Comichelden einen Auftritt im Spiel bekommen. Dies ist
aber eben nur eine Vermutung von mir, denn in der Demo hat man eben doch nur
Batman und Robin zur Verfügung.
LEGO Der Herr der Ringe
Raus aus dem Morast namens Gotham City und rein in die weltberühmte Welt
von Mittelerde. Ebenfalls in 30 Start-Anwendungen dürfen wir also nun versuchen
dein einen Ring zu entsorgen. Sondermülltonnen gibt es dort halt noch nicht,
also nehmen wir eben einen Vulkan zur Hand.
Doch so weit kommen wir in dieser Demo letztendlich noch gar nicht. Erst
einmal dürfen wir zwischen dem Geschichts- und dem Freien Modus wählen. Wobei
sich die Beiden eigentlich nur darin unterscheiden, dass wir im Freien Modus
sämtliche Filmcharaktere einsetzen dürfen, während im Geschichtsmodus eben nur
eine begrenztere Auswahl zur Verfügung stehen.
Der inhaltliche Ablauf ist ansonsten absolut identisch, weshalb ich das
ganze auch aus der Sicht des Geschichtsmodus nun beschreiben werde:
Die beiden Hobbits Sam und Merry bauen ein wenig Unfug beim Versuch etwas
zu essen zu kochen. Dabei nervt uns unter anderem ein uns bombardierender Vogel.
Na super, wenn die Ringgeister einen nicht grad verfolgen, wird man vom
Tierreich terrorisiert. Apropo Ringgeister. Die könnten theoretisch vom
entfachten Feuer angelockt werden, weshalb uns der gute Frodo nicht nur
ausschimpft, sondern auch zur Weiterreise antreibt.
Unsere Flucht wird durch einige Rätselchen, die sich dadurch definieren den
richtigen Charakter für die richtige Aktion auszuwählen, und so mancher
Kletterpartie aufgelockert. Im Großen und Ganzen ist es jedoch ein sehr
linearer Level, dass keine großen Leistungsansprüche an den Spieler stellt.
Aber natürlich durfte die Demo nicht ohne Kampf enden und so mischt sich
Aragon in die Geschehnisse ein und mit ihm wir die Nazgûl (für die, die es
nicht wissen: die Ringgeister) auf. Damit endet die Demo leider auch schon. Da
wie gesagt der einzige Unterschied der Modis die größere Auswahl an Charakteren
– und damit die Besichtigung eines winzigen zusätzlichen Bereichs, den man im
Geschichtsmodus nicht zu sehen bekommt – ist, lohnt sich das Durchspielen der
Demo in einem Modi bereits vollends.
Wie schon bei „LEGO Batman 2: DC Super Heroes“ ist die Musik komplett auf
die Filmmusik reduziert, ohne zusätzliche Neuwerke. Eher neu war mir höchstens,
dass Sam hier irgendwie mehr zur Hauptfigur wurde, als Frodo selbst. Denn er
war der Charakter mit den meisten Fähigkeiten (Feuer entzünden, Pflanzen
wachsen lassen und Seile festbinden) und damit auch am Meisten im Einsatz.
LEGO Marvel Super Heroes - Universum in Gefahr
Absolut gleichviel Einsatz bekommen die drei
Marvelhelden, die in den drei Abschnitten des einzigen spielbaren Level dieser
Demo zum Einsatz kamen. Hulk, Iron Man und Spider-Man sind auf dem Weg
Abomination und den Sandman das Handwerk zu legen.
Doch bevor es dazu kommt, erfahren wir erneut in
einer Zwischensequenz, dass Dr. Doom mal wieder finstere Pläne verfolgt. Das
ganze in englischer Sprache, aber immerhin mit deutschen Untertiteln. Wobei in
den Levelabschnitten selbst die Helden ihre tollen Sprüche wieder auf deutsch
rausgehauen haben. Mysteriös…
Wo wir schon bei den Levelabschnitten waren,
fand ich diese eher verwirrend und oftmals war mir auch nicht klar, wie ich
gewisse Passagen erreichen soll. Das war bei Spielen wie „LEGO Batman 2: DC
Super Heroes“ ein wenig übersichtlicher.
Und wenn man bei besagtem anderen Lego-Spiel die
Grafik des Nintendo 3DS 3D-Effekts furchtbar fand, sollte man die Funktion bei „LEGO
Marvel Super Heroes - Universum in Gefahr“ lieber gar nicht erst anschalten.
Dazu kommt noch die Steuerung, die ebenfalls bei
den anderen Lego-Spielen besser funktionierte. Ich meine, wenn ich als Hulk
schon vor einem Auto stehe, welches eine Markierung aufweist, um dieses
hochzuheben… warum in Gottes Namen greift er sich die Karre daneben?!
Wenigstens kann man die 30 Start-Anwendungen
lang die Musik genießen. Diese ist actiongeladen, aber gleichzeitig so dezent,
dass man sie beim Spielen nicht zu stark wahrnimmt oder sie sich gar einem
aufzwingt.
Euch noch einen legoreichen, schönen
Tag und cheerio!
Euer King Sirus
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