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Dienstag, 1. Juli 2014

Eine Schifffahrt, die ist lustig… oder nicht?! [3D]

Hidiho meine Lieben,

ich bin euer King Sirus und obwohl ich ein alter Schisser bin, wenn es auch nur Ansatzweise bei Spielen in den Horrorbereich geht, habe ich nachts um 4 Uhr alleine an einem Bahnhof mir die Demo zu „Resident Evil: Revelations“ reingezogen.

Atmosphärisch vermutlich nur zu toppen, wenn ich es mir allein um 4 Uhr nachts in einem verlassenen Herrenhaus reingepfiffen hätte. Aber dann wäre ich vor Angst vermutlich gestorben und euch den Beitrag schuldig geblieben. Von daher besser so, wie es abgelaufen ist!

Das Spiel bietet ein unglaubliches Repertoire an Optionseinstellungen. Warum ich ausgerechnet mit so etwas scheinbar belanglosem beginne? Weil es durchaus von Belang ist!

So erlaubt euch das Spiel nicht nur euch die für euch (alles nur für euch!) beste Steuerung aus drei Möglichkeiten auszusuchen, sondern auch die Sprachausgabe zwischen japanisch und englisch zu wechseln – für die Fremdsprachenungeübten gibt es natürlich deutsche Untertitel –, das Schiebepad Pro (falls vorhanden) einzustellen, den 3D-Effekt anzupassen (das Spiel bietet hier nämlich zwei Modi) und das Zielen über den Nintendo 3DS Gyrosensor auszuwählen.

Aber auch das ist eben nur eine Auswahl aus den Möglichkeiten der Optionen dieser Demo. Und damit ein überraschend großes Repertoire für nur eine Demo.

Zur Story kann ich nicht allzu viel sagen. Was aber an meinem mangelnden Können liegt, wenn es wie gesagt um Spiele des Horrorgenres geht und meine feiglingsgelbe Panikattitude, die mir Versuch um Versuch das Leben kostet. So habe ich trotz meiner Bemühungen nie das Ende der Demo lebend erreicht.

Was ich aber sagen kann, ist wie wir in die Demo starten. So starten wir als Jill Valentine – die im Gegensatz zu mir, nach den vielen Jahren im Kampf gegen Untote und sonstige abscheuliche Kreaturen, vermutlich von nichts mehr zu schockieren sein dürfte – alleine in einem Zimmer. Wir (also der Spieler) wissen dabei nicht wie wir hierher gelangt sind, doch schon bald werden wir von einem gewissen Parker kontaktiert.

Kennt den eigentlich wer? Ist der bekannt? Ich mein, ich bin ja in der „Resident Evil“-Reihe nicht so bewandert. Jedenfalls will er, dass wir zur Brücke kommen, was Jill als kein Problem ansieht, von meinem spielerischen Können her aber definitiv anders aussieht.

Grafisch ist das Spiel eine absolute Augenweide. Man sieht wieder einmal, dass der Handheld jede klassische PlayStation der ersten Generation in den Schatten stellt und selbst bei aktiviertem 3D-Effekt ist die damit einhergehende Verpixelung kaum wahrnehmbar, da die tolle Optik einen einfach nur ins Staunen versetzt.

Die Musik ist dezent, bei einem Horrorspiel aber mit der wichtigste Faktor überhaupt, um die richtige Atmosphäre zu erschaffen. Und dies ist den Leuten von Capcom bei „Resident Evil: Revelations“ wunderbar gelungen. Meine Nerven waren wirklich zum Zerreißen gespannt.

Bei 30 Start-Anwendungen dürfte selbst ich vermutlich irgendwann lebendig das Ende der Demo erreichen. Die geübteren Spieler dürften diese aber wohl auch nicht komplett ausreizen.

Nun brauch ich erst einmal einen beruhigenden Tee, hoffe für euch auf noch ‘nen schönen Tag und sage mal cheerio!
Euer King Sirus

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