Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und
obwohl ich ein alter Schisser bin, wenn es auch nur Ansatzweise bei Spielen in
den Horrorbereich geht, habe ich nachts um 4 Uhr alleine an einem Bahnhof mir
die Demo zu „Resident Evil: Revelations“ reingezogen.
Atmosphärisch vermutlich nur
zu toppen, wenn ich es mir allein um 4 Uhr nachts in einem verlassenen
Herrenhaus reingepfiffen hätte. Aber dann wäre ich vor Angst vermutlich
gestorben und euch den Beitrag schuldig geblieben. Von daher besser so, wie es
abgelaufen ist!
Das Spiel bietet ein
unglaubliches Repertoire an Optionseinstellungen. Warum ich ausgerechnet mit so
etwas scheinbar belanglosem beginne? Weil es durchaus von Belang ist!
So erlaubt euch das Spiel
nicht nur euch die für euch (alles nur für euch!) beste Steuerung aus drei
Möglichkeiten auszusuchen, sondern auch die Sprachausgabe zwischen japanisch
und englisch zu wechseln – für die Fremdsprachenungeübten gibt es natürlich
deutsche Untertitel –, das Schiebepad Pro (falls vorhanden) einzustellen, den
3D-Effekt anzupassen (das Spiel bietet hier nämlich zwei Modi) und das Zielen
über den Nintendo 3DS Gyrosensor auszuwählen.
Aber auch das ist eben nur
eine Auswahl aus den Möglichkeiten der Optionen dieser Demo. Und damit ein
überraschend großes Repertoire für nur
eine Demo.
Zur Story kann ich nicht allzu viel sagen. Was aber an
meinem mangelnden Können liegt, wenn es wie gesagt um Spiele des Horrorgenres
geht und meine feiglingsgelbe Panikattitude, die mir Versuch um Versuch das
Leben kostet. So habe ich trotz meiner Bemühungen nie das Ende der Demo lebend
erreicht.
Was ich aber sagen kann, ist wie wir in die Demo starten.
So starten wir als Jill Valentine – die im Gegensatz zu mir, nach den vielen
Jahren im Kampf gegen Untote und sonstige abscheuliche Kreaturen, vermutlich
von nichts mehr zu schockieren sein dürfte – alleine in einem Zimmer. Wir (also
der Spieler) wissen dabei nicht wie wir hierher gelangt sind, doch schon bald
werden wir von einem gewissen Parker kontaktiert.
Kennt den eigentlich wer? Ist der bekannt? Ich mein, ich
bin ja in der „Resident Evil“-Reihe nicht so bewandert. Jedenfalls will er,
dass wir zur Brücke kommen, was Jill als kein Problem ansieht, von meinem
spielerischen Können her aber definitiv anders aussieht.
Grafisch ist das Spiel eine absolute Augenweide. Man sieht
wieder einmal, dass der Handheld jede klassische PlayStation der ersten
Generation in den Schatten stellt und selbst bei aktiviertem 3D-Effekt ist die
damit einhergehende Verpixelung kaum wahrnehmbar, da die tolle Optik einen
einfach nur ins Staunen versetzt.
Die Musik ist dezent, bei einem Horrorspiel aber mit der
wichtigste Faktor überhaupt, um die richtige Atmosphäre zu erschaffen. Und dies
ist den Leuten von Capcom bei „Resident Evil: Revelations“ wunderbar gelungen.
Meine Nerven waren wirklich zum Zerreißen gespannt.
Bei 30 Start-Anwendungen dürfte selbst ich vermutlich
irgendwann lebendig das Ende der Demo erreichen. Die geübteren Spieler dürften
diese aber wohl auch nicht komplett ausreizen.
Nun brauch ich erst einmal
einen beruhigenden Tee, hoffe für euch auf noch ‘nen schönen Tag und sage mal cheerio!
Euer King Sirus
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