Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und
kennt ihr das, wenn ein Spiel euch zu Anfang oder vielleicht auch beim ersten
Anspielen überhaupt nicht gefallen hat, ihr dem Spiel aber nach einiger Zeit
nochmal eine Chance gebt und es dann einschlägt wie eine Bombe?
So ist es mir bei „Rayman
Origins“ ergangen, unserer heutigen Nintendo 3DS Demo.
In drei wirklich völlig
unterschiedlichen Leveln darf man sich von dem Spiel überzeugen. Dabei erhält
man auch zu anfang eine kurze Informationsanzeige was die Steuerung anbelangt,
ehe man mitten reinstartet. Aus diesem Grund ist ausprobieren hier die
vermutlich bessere Lernmöglichkeit.
Bei dem ersten Level handelt es
sich um ein klassisches Jump-‘n‘-Run Level, bei dem wir Rayman von links nach
rechts durch die Karte bugsieren und das nach Möglichkeit sicher. Denn wenn man
nicht zufällig ein Reserveherz eingesackt hat, reicht bereits ein Treffer um
unseren Helden den gar aus zu machen…
Das zweite Level versucht
dabei einen deutlich anderen Ansatz. Zwar erinnert es hier immernoch an
klassischen Jump-‘n‘-Run, jedoch mit einem viel höheren Geschicklichkeitsgrad.
So sehen wir alles nur als Schattenschnitt und müssen einen wildgewordenen…
Baumstumpf?... einfangen. Das Problem dabei ist nur, dass der linke
Bildschirmrand hierbei nicht anhalten will und wir somit quasi in einem
perfekten Lauf uns durch das Level hetzen müssen. Frust pur!
Und zum guten Schluss dürfen
wir auch noch ein wenig musikalisch werden. Auf dem Rücken eines moskitoähnlichen
Wesens fliegen wir durch ein Level, wo wir nicht nur treffsicher unsere Feinde
abschießen müssen und gefährlichen Hindernissen auszuweichen haben, nein auch
unser handeln eine gewisse musikalische Note in den Hintergrundsound einfließen
lässt.
Somit sind die drei in der
Demo enthaltenen Level nicht einfach nur unglaublich witzig und kreativ,
sondern auch extrem fordernd und gerade beim Zweiten wird man viel Zeit in
Frust umwandeln, ehe man hier die Zielfahne erreicht…
Aber dafür hat man ja
gönnerische 30 Start-Anwendungen zum üben.
Wenn man einem Spiel ein
adjektiv andichten darf, welches eigentlich lediglich der Farbwelt zugesprochen
gehört, dann ist es „Rayman Origins“ und besagtes adjektiv wäre: bunt.
Damit ist aber nicht
zwangsläufig der grafische Stil des Spiels (allein) gemeint, sondern
tatsächlich eher die musikalische Untermalung. Verrückt, quirrlig und
einzigartig präsentiert sich der Soundtrack, während das Auge von einer schönen
Comicgrafik verwöhnt wird. Wenn man ein nicht allzu ernstes Spiel mag – oder Spiele
die sich selbst nicht unbedingt ernst nehmen – kann „Rayman Origins“ das
absolut richtige sein.
Ich persönlich bin wie zu
Anfang erwähnt erst beim zweiten Versuch dem Charme verfallen und auch wenn wir
in der Demo nichts zur Handlung des Spiels erfahren, ist „Rayman Origins“ vermutlich
ohnehin ein Spiel welches sich weniger durch eine tolle Story definiert, als
vielmehr durch den damit verbundenen verrückten Spielspaß und das kreative
Gameplay.
An dieser Stelle wie immer
einen schön bunten Tag euch noch und cheerio!
Euer King Sirus
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