Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und erneut landet eine „Etrian Odyssey“-Demo in
dieser Rubrik zum aktuell neusten Titel der Reihe: „Etrian Odyssey Untold – The
Millennium Girl“.
Bevor ich näher auf das Spiel eingehe, möchte ich eine kleine
interessante Info erwähnen, die ich bei meiner zusätzlichen Recherche
herausfand. So handelt es sich bei „Etrian Odyssey Untold – The Millennium Girl“
um ein Ramke des allerersten „Etrian Odyssey“ für den Nintendo 3DS. Dabei
bietet das Spiel einige Neuerungen und sogar etwas, was es im ersten Teil nicht
gab und vermutlich auch der Hauptgrund war, warum ich die Demo nicht als Remake
erkannte!
Es gibt nämlich einen richtigen Storymodus. Ich habe das erste „Etrian
Odyssey“ damals nur angespielt und war noch nicht weit gewesen, weshalb ich
mich inhaltlich nicht so stark erinnere. Jedoch war damals Hauptaugenmerk des
Spiels lediglich die Erkundung von Etagen eines Labyrinths, so wie das eigene Gestalten
einer Karte der einzelnen Ebenen.
Eine richtige Rahmenhandlung in der dies geschieht, wie es nun bei „Etrian
Odyssey Untold – The Millennium Girl“ gab es jedoch noch nicht. Außerdem gibt
es noch etwas, was diesen Titel von allen Vorherigen stark unterscheidet. So
haben wir im Storymodus eine vorgefertigte, feste Gruppe von fünf Personen und
können keine Gildenmitglieder anwerben!
Doch darauf komme ich gleich noch einmal zurück.
Zuerst will ich die neue Handlung des Spiels kurz anreißen. Wir sind ein
sogenannter Highlander (nein, unser Name ist nicht Connor MacLeod!) und werden entsandt nach Etria, um dort bei
der Untersuchung seltsamer Vorkommnisse zu helfen. Doch sollen wir uns erst
unter Beweis stellen, weshalb wir mit Hilfe zweier kurzzeitigen Gefährten die
erste Etage des Yggdrasil Labyrinths erkunden sollen.
Nachdem wir diese Aufgabe erfolgreich abschließen, sollen wir eine
ominöse Ruine erkunden, die offenbar mit den immer häufiger auftretenden
Erdbeben in Verbindung zu stehen scheint. Dort entdecken wir in einer seltsamen
Kapsel nicht nur die schlafende Frederica, sondern treffen auch auf Simon,
Arthur und Raquna. Diese sind ein Forscherteam der Midgard Bibliothek, welche
ebenfalls die seltsamen Erdbeben untersuchen möchten.
Es stellt sich heraus, dass Frederica leider ihr Gedächtnis verloren
hat, aber irgendwie mit der Ruine – die offenbar den Namen Gladsheim trägt – in
Verbindung steht. Da sie alle das selbe Ziel verbindet – mehr über die Ruine,
die Vorkommnisse und die Hintergründe von Frederica herauszufinden – entschließen
sich die fünf gemeinsam zu arbeiten.
Leider können wir die Ruinen von Gladsheim nur bis zu einem gewissen
Grad erkunden, so dass wir einen anderen Weg in die tieferen Ebenen des Ortes
suchen müssen. Und dieser Weg könnte möglicherweise im Yggdrasil Labyrinth
verborgen liegen, weshalb die Gruppe eine Gilde gründet und gemeinsam in die
Tiefen beider Orte vorzudringen versucht.
So viel zur Story des Storymodus, wer es jedoch klassischer will kann
den – wie sollte er auch anders heißen? – Classic-Mode wählen und das Spiel so
spielen, wie es schon beim ersten „Etrian Odyssey“ war: Eine Gilde gründen,
Mitglieder rekrutieren und Ebene für Ebene das Labyrinth erforschen.
Somit bietet das Spiel durchaus mehrere Ebenen der Unterhaltung und
fesselt den Spieler umso länger an sich. In der Demo darf man leider nur etwas
in die Story reinschnuppern. Wobei etwas ist gut. Selbst nach über 2 ½ Stunden
Spielzeit, habe ich noch immer nicht das Ende der Demo erreicht!
Während wir reichlich Möglichkeiten in der Demo zugesprochen bekommen
(Optionseinstellungen, verschiedene Schwierigkeitsgrade), werden wir aber schon
wie bei der Demo zu „Etrian Odyssey IV – Legends of the Titan“ direkt auf die Einschränkungen
hingewiesen. So können wir wieder einmal maximal das Level 10 mit unseren
Helden erreichen und müssen uns mit kürzeren Versionen der Hintergrundmusik
zufrieden geben.
Aber hier enden nicht die Gemeinsamkeiten zum
Vorgänger. Denn so viel Erneuerung „Etrian Odyssey Untold – The Millennium
Girl“ im Gegensatz zum allerersten Titel
hat, so gering sind die Unterschiede zum direkten Vorgänger.
Der Stil des Menüs ist weitesgehen gleich
geblieben, so wie der Grafikstil. Noch immer haben wir einen an Animes
erinnerden Zeichenstil der Charaktere – was sogar in Animezwischensequenzen
gipfelt! – und auch der 3D-Effekt ist identisch mit dem vom Vorgänger. Immerhin
haben wir weiterhin kein Ausbleichen oder Verpixeln, was für die gute Qualität
spricht.
Leider stört es mich immens, dass in den Zwischensequenzen
mit englischer Synchro aber nicht mit Untertiteln gearbeitet wird. Das ist mal
wieder besonders hinderlich, wenn man der englischen Sprache nicht so mächtig
ist, wie andere. Und da das Spiel auch eher eine jüngere Zielgruppe ansprechen
könnte, noch ein weiteres Bein welches man sich hier selbst stellt. Aber sei es
drum…
Immerhin hat man diesmal nicht an den
Start-Anwendungen gespart, wie bei der letzten Demo. Denn statt nur 3mal, darf
man sich nun ganze 30mal in die Ruinen und Labyrinthe stürzen, die nur auf die
Erkundung durch uns warten!
Zuletzt möchte ich noch sagen,
dass ich das Prinzip der sogenannten Grimoire Steine nicht ganz verstehe.
Offenbar möchte man auf diesen Weg das enge Skillkorsett der fünf Helden ein
wenig erweitern, wobei ich finde dass dies nicht zwingend notwendig ist. Wenn
man sich nämlich ausreichend Zeit nimmt, sich mit den komplexen Skilltrees der
Helden zu beschäftigen, wird man feststellen dass einem hier bereits genug
Potential geboten wird.
Ich bin auf jeden Fall gespannt,
nach wieviel Stunden ich das Ende der Demo erreiche, weshalb ich einmal
weiterspielen bin.
Euch sei aber noch ein schöner Tag gewünscht und cheerio!
Euer King Sirus
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