Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und
ich hatte schon meine Bedenken, bevor ich diese Demo im eShop mir herunter
geladen habe. Dabei bin ich ein großer Fan der „Castlevania“-Serie, dennoch war
„Castlevania: Lord of Shadow – Mirror of Fate“ besonders.
So hatte ich beispielsweise
schon das Ende der 2D-Sidescrolling „Castlevania“-Titel befürchtet, aber so
ganz ist es dann nicht gekommen. „Castlevania: Lord of Shadow – Mirror of Fate“
scrollt sich nämlich doch wieder von links nach rechts durch Draculas Schloß.
Dies jedoch auch in einer unglaublichen Bombengrafik. Obwohl ich nicht so ein
Grafikgeiler bin, hat es mich mal wieder aus den Socken gehauen wie gut der 3DS
in punkto Grafik bereits ist.
Doch die gute Grafik heißt
nicht zwangsläufig, dass der Look des Spiels gut ist. Die etwas animeartige Gestaltung
vorheriger Spieletitel mit seinen dunkleren Farbtönen passte optimal zur Serie.
Dieser Titel ist dagegen so anders und fremd.
Der dunkle Stil gepaart mit
der realistischeren Grafik bewirkt, dass man schwer etwas im Spiel erkennen
kann. Hier wirkt zudem die ungünstige Farbgebung der Sichtbarkeit entgegen.
Diese Faktoren
zusammengewürfelt machen auch das Spiel selbst schwieriger, was ja erst einmal
gut zu sein scheint. Aber ich bevorzuge nicht Schwierigkeit durch ungünstiges
Grafikzusammenspiel, sondern durch spielerische Herausforderung. Man gewöhnt
sich etwas an die Dunkelheit, aber will man das unbedingt?
In den Cutscenes erinnert der
Titel im Übrigen an die Spiele von „Telltale Games“ mit diesem anderen
Comiclook, der meiner Meinung nach bei weitem nicht so gut zur Spielereihe
passt, wie der vorherige Anime-Stil.
Leider werden wir wohl den
vorherigen Stil auch so schnell nicht wieder zu Gesicht bekommen, denn „Castlevania:
Lords of Shadow“ ist ein Reboot der Spielereihe. Darin wurden einige
Kernelemente der altbekannten Storyhandlung auch verändert, was ich schade
fand.
Schließlich bedeutet ein
Reboot, beziehungsweise eine Änderung der bekannten Backgroundstory, dass die
Fans sich auch erst damit einmal abfinden müssen. Viele wird dies freuen und
für einige wird es neuen, frischen Wind in die Spielereihe bringen. Genauso
viele aber werden sich nur schwer damit anfreunden. Diejenigen die lieber eine
Fortführung der Handlung bevorzugen, um die Tiefe des Handlungsuniversums zu
vertiefen.
Die Frage ist ob die Änderung
ein Segen für die Reihe ist oder die Macher früher oder später zu den Wurzeln
zurückkehren werden, da die Verkaufszahlen des Reboots fallen. Das wird uns
wohl nur die Zeit beantworten können.
Abschließend möchte ich
erwähnen, was mich wirklich noch bei meiner Vorabrecherche erstaunte. Es
handelt sich um die Tatsache, dass dieses Spiel am 05. März 2013 in
Nordamerika, am 08. Mainz in Europa, aber erst am 20. März in Japan erschien! Dies
ist extrem selten, da asiatische Firmen in der Regel den Markt dort als Erstes
bedienen.
Mit 30 Start-Anwendungen kann
man sich das erste Level / den ersten Abschnitt aber selbst genau anschauen und
entscheiden, ob man sich das Spiel holen will. Doof nur, dass auch dieses Spiel,
wie schon „Mutant Mudds“, darauf verzichtet etwas von der Story preis zu geben.
Aber vermutlich reicht hier eher der bekannte Name für den entscheidenden
Kaufreiz bei den Fans.
Also habt ‘nen schönen,
vampirfreien Tag und cheerio!
Euer King Sirus
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