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Donnerstag, 2. Januar 2014

Stärker werden mit allen Mitteln

Hidiho meine Lieben,

ich bin euer King Sirus und auch ein riesiger Zombiefan. Ich mag die wandelnden Untoten – wobei, wenn es sie in echt gäbe, wäre ich da auch noch so ein Fan von denen? –, aber ich kann gar nicht sagen wieso genau.

Als besagter Fan der Hirnfresser bin also auch immer auf der Suche nach guten Brett-, Karten- oder sonstigen Spielen rund um dieses Thema. So kam ich dann auch über viele Umwege zu „Munchkin Zombies“

„Munchkin“ ist ein ziemlich verrücktes Kartenspiel und lange Zeit habe ich mich dagegen gewehrt es auszuprobieren, da es irgendwie seltsam und bescheuert aussah. Dann haben Freunde mich dazu überredet es einmal auszutesten. Nun bin ich süchtig danach.
Vielen Dank auch!

Doch hier endet der lange Weg noch nicht, denn nach Beginn der Sucht, wollte ich nun auch ein eigenes „Munchkin“-Spiel besitzen. Also schaut man sich mal an, was es da so an Auswahl gibt und die gibt es bei „Munchkin“ auch reichlich…

Bei ganzen DREIZEHN (!!!) eigenständigen Spielvarianten und unzähligen Erweiterungen (über dreißig verschiedene Erweiterungen insgesamt verteilt auf die verschiedenen Basisspiele) fällt die Wahl schwer. Aber zum Glück kann man auch einfach ALLE Spielvarianten miteinander kombinieren.
Ob man die Kartenberge dann noch mischen kann, ist die andere Frage.

Und wer Karten nicht mag, kann ja auf die Brettspiel oder auch Pen&Paper Varianten von „Munchkin“ ausweichen…

Jedenfalls entdeckte ich beim Stöbern „Munchkin Zombies“, wo das Basisspiel mit der ersten Erweiterung kombiniert zu erhalten ist. Dabei ein Würfel der hin und wieder gebraucht wird und ein Levelzähler (leider nur für eine Person). Ich war begeistert und schneller als ich gucken konnte, fand ich mich an der Kasse wieder…

Was macht „Munchkin“ aber so besonders, mag man sich nun fragen. Nun, es ist der besondere Humor. Dieser präsentiert sich nicht nur durch die gelegentlichen Zusatztexte auf den Karten (beispielsweise der Hinweis beim süßen Kind, dessen Bazillen gefährlicher sind als die der Pest-Zombies), sondern auch durch die Karten selbst.

Wenn man beispielsweise eine Autotür als Rüstung anlegt, sich brennende Mülltonnen anzieht und mit Reiszwecken sichert oder mit einer beweglichen Zunge sich einen extra Arm holt, dann wird dies durchaus von einem Schmunzeln auf den Lippen begleitet.

Aber am meisten Spaß macht es sich gegenseitig zu sabotieren, zu schummeln (was bei „Munchkin“ durchaus erlaubt ist und gern mal genutzt wird) und Jemanden mit allen Mitteln daran zu hindern das Ziel des Spiels zu erreichen.

Nun habe ich soviel über das Spiel erzählt ohne etwas zu erzählen…
Also es geht darum, dass es einen Tür-Stapel und einen Schatz-Stapel gibt. Man tritt die Tür auf (zieht die oberste Tür-Stapelkarte) und versucht dabei auftauchende Monster zu bezwingen. Für diese gibt es Level und Schätze – Karten vom anderen Stapel eben.

Das Ziel ist denkbar einfach: Als erster Level 10 zu erreichen.
Das Erreichen ist leider umso schwerer.

Besonders wenn man liebende Freunde hat, die ein Monster auf über Stufe 60 pushen, damit man es trotz all seiner Bonis einfach nicht mehr platt kriegt…
Meistens gewinnt dann übrigens der Level 9 Spieler danach, weil niemand mehr etwas hat um ihn dann wieder am Erreichen des Sieglevels zu hindern. Nochmals: Vielen dank auch!

In diesem Sinne: Habt einen munchkinhaften Tag und cheerio!
Euer King Sirus

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