Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und
ursprünglich war für heute eine andere Demo gedacht, die verschiebe ich nun
aber einmal auf die kommende Woche, da meine Pläne einfach mir mal wieder über
den Haufen geworfen wurden. Passiert.
„Mario Golf: World Tour“ ist
aber ein gutes Ersatzspiel, über das ich berichten kann, und nach gut 15 Jahren
der erste neue Titel dieser Sport-Spielreihe aus dem Mario-Universum.
Vermutlich waren damals die Spiele auf dem Nintendo 64 und dem GameBoy Color
einfach noch ihrer Zeit voraus gewesen, denn „Mario Golf: World Tour“ ist ein
grandioses Spiel. Ähm… beziehungsweise die Demo verspricht einen solchen
Eindruck.
Vom Inhalt wird einem schon
ein wenig was geboten, mit einem kurzen Tutorial – welches wirklich extrem kurz
ist, da hier im Grunde nur kurz die Steuerung erläutert wird –, drei Karten á
drei Bahnen (Strandkurs, Wigglers Park & Yoshi See) und zwei Sonderkarten
kann man sich schon ein wenig beschäftigen. Da sind die 10 Start-Anwendungen
beinahe schon zu wenig, um sich ausgiebig der Demo-Sucht hinzugeben. Muss man
wohl doch zur Vollversion greifen.
Bei den beiden Sonderkarten
handelt es sich übrigens um „Sternenmünzsammler“, hier muss eine Sternenmünze
eingesammelt und Par erreicht werden, und um „Ringmeister“, dabei muss durch
drei Ringe geschlagen und Par erreicht werden.
Als Spielcharaktere werden
einem die Klassiker des Mario-Universums zur Seite gestellt: Mario, Peach,
Yoshi und Bowser. Diese unterscheiden sich in ihren Fähigkeiten, so dass sich
ein ausprobieren lohnt, mit wem man am Besten auskommt und wer am Besten zum
eigenen Spielstil passt.
Daneben werden einem die
typische Gute-Laune-Musik der „Mario“-Spiele geboten und eine absolut tolle
Grafik. Auch der 3D-Effekt sieht richtig gut aus, vor allem wenn es um die
Umgebung im Hintergrund geht. Nur bei den Spielfiguren, wenn sie den Abschlag
vorbereiten, fällt einem die etwas pixelige Umrandung auf. Ein Makel der nicht
hätte sein müssen, wo der Rest doch auf gewohnt hohem Niveau ist.
Sicherlich ist Golf kein Sport
für jeden und durch das negative Image des Sports der „gehobenen Gesellschaft“
hat es auch keinen leichten Stand in Deutschland. Doch wie bei den „Mario“-Sportspielen
üblich bringen zusätzliche Ideen einen eigenen Touch in das Spiel hinein. So
gibt es Item-Bälle, die den Bällen für einen Schlag besondere „Fähigkeiten“
geben. So wird man dank Kugel-Willi immun gegen Windabdriftung.
Und so mag man es vielleicht
kaum glauben, aber „Mario Golf: World Tour“ macht unheimlich viel Spaß und das
bereits in der Demo. Gerade im Multiplayer dürfte hier auch zusätzlicher Spaß
mit einfließen durch das Konkurrenzdenken, welches man da schnell mal
entwickelt.
Nu erhebt euch mal vom PC und tauscht die Zockerbräune
gegen echte Bräune, bei solch schönen Tag wie sie aktuell vorherrschen
und cheerio!
Euer King Sirus
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