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Dienstag, 10. Juni 2014

Ein Spiel nicht nur für die gehobene Schicht [3D]

Hidiho meine Lieben,

ich bin euer King Sirus und ursprünglich war für heute eine andere Demo gedacht, die verschiebe ich nun aber einmal auf die kommende Woche, da meine Pläne einfach mir mal wieder über den Haufen geworfen wurden. Passiert.

„Mario Golf: World Tour“ ist aber ein gutes Ersatzspiel, über das ich berichten kann, und nach gut 15 Jahren der erste neue Titel dieser Sport-Spielreihe aus dem Mario-Universum. Vermutlich waren damals die Spiele auf dem Nintendo 64 und dem GameBoy Color einfach noch ihrer Zeit voraus gewesen, denn „Mario Golf: World Tour“ ist ein grandioses Spiel. Ähm… beziehungsweise die Demo verspricht einen solchen Eindruck.

Vom Inhalt wird einem schon ein wenig was geboten, mit einem kurzen Tutorial – welches wirklich extrem kurz ist, da hier im Grunde nur kurz die Steuerung erläutert wird –, drei Karten á drei Bahnen (Strandkurs, Wigglers Park & Yoshi See) und zwei Sonderkarten kann man sich schon ein wenig beschäftigen. Da sind die 10 Start-Anwendungen beinahe schon zu wenig, um sich ausgiebig der Demo-Sucht hinzugeben. Muss man wohl doch zur Vollversion greifen.

Bei den beiden Sonderkarten handelt es sich übrigens um „Sternenmünzsammler“, hier muss eine Sternenmünze eingesammelt und Par erreicht werden, und um „Ringmeister“, dabei muss durch drei Ringe geschlagen und Par erreicht werden.

Als Spielcharaktere werden einem die Klassiker des Mario-Universums zur Seite gestellt: Mario, Peach, Yoshi und Bowser. Diese unterscheiden sich in ihren Fähigkeiten, so dass sich ein ausprobieren lohnt, mit wem man am Besten auskommt und wer am Besten zum eigenen Spielstil passt.

Daneben werden einem die typische Gute-Laune-Musik der „Mario“-Spiele geboten und eine absolut tolle Grafik. Auch der 3D-Effekt sieht richtig gut aus, vor allem wenn es um die Umgebung im Hintergrund geht. Nur bei den Spielfiguren, wenn sie den Abschlag vorbereiten, fällt einem die etwas pixelige Umrandung auf. Ein Makel der nicht hätte sein müssen, wo der Rest doch auf gewohnt hohem Niveau ist.

Sicherlich ist Golf kein Sport für jeden und durch das negative Image des Sports der „gehobenen Gesellschaft“ hat es auch keinen leichten Stand in Deutschland. Doch wie bei den „Mario“-Sportspielen üblich bringen zusätzliche Ideen einen eigenen Touch in das Spiel hinein. So gibt es Item-Bälle, die den Bällen für einen Schlag besondere „Fähigkeiten“ geben. So wird man dank Kugel-Willi immun gegen Windabdriftung.

Und so mag man es vielleicht kaum glauben, aber „Mario Golf: World Tour“ macht unheimlich viel Spaß und das bereits in der Demo. Gerade im Multiplayer dürfte hier auch zusätzlicher Spaß mit einfließen durch das Konkurrenzdenken, welches man da schnell mal entwickelt.

Nu erhebt euch mal vom PC und tauscht die Zockerbräune gegen echte Bräune, bei solch schönen Tag wie sie aktuell vorherrschen und cheerio!
Euer King Sirus

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