Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und
heute – dank verschobenem Zeitplan einen Tag später als ursprünglich geplant –
wollen wir uns mal wieder ein Spiel anschauen, welches mit niedlichen Tieren
die lieben kleinen Kinder dazu bringen soll ihre Eltern solange zu nerven, bis
diese ihnen das wunderbar teure Nintendo 3DS Spiel kaufen. Ich rede hierbei von
„Animal Hospital“.
Zum Glück gibt es Demos,
weshalb ich mir das Spiel vor einem Kauf erst einmal anschauen kann – und bitte
liebe Eltern, beschäftigt euch mehr mit moderner Technik, damit ihr euren
Kindern erklären könnt, warum dieses Spiel stumpf wie ein abgebrochener
Bleistift ist und daher es ihnen nicht
kaufen werdet!
Ich war schon allein davon
verwundert, dass ein Spiel wie dieses gerade einmal 5 Start-Anwendungen dem
Spieler schenkt, was ich nur damit erklären kann, dass die Macher nicht wollen
das man es sich zu oft anschaut, um nicht zu deutlich die spielerische
Minderqualität zu erkennen.
So ist die Musik extrem
monoton und in der Spielphase die ich mir angehört habe – irgendwann hatte ich
nämlich keinen Nerv mehr und habe das Spiel stumm geschaltet –, lief lediglich
ein einziges Lied die ganze Zeit rauf und runter. So etwas kennt man
normalerweise nur von Guantanamo Bay!
Die Grafik ist zwiegespalten
zu betrachten. Zum einen hat man da die handgezeichneten Figuren, die wirklich
gut aussehen und zum Spiel irgendwie schön reinpassen, plus den unglaublich
echt wirkenden Tieren die man ja als angehender Tierarztassistent verarzten
soll. Die Hamster und Meerschweinchen sahen so schön und lebensecht aus, dass
ich umso entsetzter vom pixeligen und urshässlichen Hintergrund war. Auch der
3D-Effekt ist somit je nachdem für was und wann man ihn einschaltete mal eine
positive, mal eine augenkrebserzeugende Spielebereicherung.
Und ich möchte noch kurz
anmerken, dass es mich grafisch ein kleinwenig an „Abenteuer auf dem Reiterhof
7“ erinnerte, welches ich mir in Form eines Let’s Trash von Gronkh zu Gemüt
geführt habe…
Seltsam…
Ich persönlich habe mich auch
nicht allzu stark mit der Demo auseinander gesetzt muss ich gestehen. Das lag
vor allem daran, dass ich die Erklärungen zu den Untersuchungsarten etwas
ungenau empfand und daher immer wieder an der Hamsterimpfung scheiterte –
nachdem ich schon beim Temperatur messen Probleme hatte… –, so dass ich nach
dem dritten Hamster kurz vorm Ragequit war.
Eher per Zufall verstand ich
was man von mir wollte, schloss die Untersuchung ab und machte noch zwei
Hamster wieder fit, ehe ich vom eigentlichen Tierarzt die Schlüssel zum
Nagetiergehege bekam. An der Stelle war ich jedoch bereits so entnervt vom
Spiel, dass ich es ausgemacht und weggelegt habe.
Da danach nun aber der Umzug
stattfand, fand ich wiederum keine Zeit es mir nochmals anzuschauen und dem
Spiel vielleicht noch einmal eine Chance zu geben. Nun mag man sich aber auch
fragen, warum ich dann generell so hart mit „Animal Hospital“ ins Gericht gehe.
Ich persönlich liebe Tiere und empfinde ein solches
Spielkonzept auch als eine wunderbare Idee, nur frustet und ärgert es mich,
dass es im Grunde keine wirklich vernünftige Umsetzung des Ganzen gibt. Immer
wieder wird man mit einfallslosen minispielartigen Aufgaben – die sogar mehr
oder weniger in ihrer Unterschiedlichkeit dennoch alle gleich sind und zwar: berühre
eine bestimmte Stelle auf dem Touchscreen… toll! – gelangweilt und dann ist
auch klar warum die Spiele dann grundsätzlich für jüngere Zielgruppen
ausgerichtet werden.
Die beschweren sich wenigsten über das mangelnde Niveau
nicht!
Dennoch wünsche ich euch nun
noch ‘nen schönen Tag, hoffe ihr geniest die aktuell sonnige Zeit und cheerio!
Euer King Sirus
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