Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und
man merkt, ich bin momentan ein wenig auf so einer Welle der Spiele alter
Schule, aber die Klassiker von früher müssen nicht immer schlecht sein, nur
weil sie schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben.
Zudem gibt es immer auch
Abwandlungen dazu und Ideen neuen, frischen Wind in scheinbar ausgelutschte
Spielkonzepte zu bringen. Wie wir ja auch schon in vergangenen Berichten hind
und wieder festgestellt haben.
Wie man an der Überschrift
vielleicht erkennen kann, geht es heute um „Monopoly“. Ich habe dieses Spiel
gleichermaßen gehasst, wie auch geliebt. Es ist sehr stark vom Glücksfaktor
beeinflusst und die scheinbar wenigen strategischen Elemente des Spiels haben
auf den ersten Einblick kaum Einfluss auf das Spiel. Und so habe ich es als
Kind auch immer gespielt und daher immer verloren.
Inzwischen weiß ich, dass es
tatsächlich so etwas wie Strategien und Spielkonzepte gibt, mit denen man seine
Siegeswahrscheinlichkeit deutlich verbessern, aber letztendlich aufgrund des
Faktors Glück nie gänzlich garantieren kann.
Für diejenigen die „Monopoly“
noch niemals gespielt haben und daher die Regeln nicht kennen, werde ich nur
eine grobe Zusammenfassung des Spielprinzips erstellen, da ich mir ehrlich
gesagt irgendwie kaum vorstellen kann, dass man nicht irgendwie und irgendwann
einmal mit diesem Spiel in Berührung geraten ist.
In „Monopoly“ versucht man –
wie der Name schon andeutet – ein Grundstücksmonopol zu erschaffen, mit dem Bau
von Häusern und / oder Hotels, wodurch auch die Mieten die ein Mitspieler zu
zahlen hat, wenn er auf das Feld eines Gegners kommt, immer weiter steigen.
Ziel ist es also durch den Kauf und Ausbau von Grundstücken reicher zu werden
und die Mitstreiter in den Ruin zu treiben.
Quasi einmal das machen zu
dürfen, was die hohen Tiere der Gesellschaft mit dem Otto Normalbürger
tagtäglich machen. Nur das wir es komprimiert auf wenige Stunden und mit
Spielgeld ausleben können. Yay… oder so?!
Wirklich interessant ist auch
noch, dass dieses Spiel scheinbar schon 1904 entstanden ist und von einer Frau
kreiert wurde, die damit auf spielerische Weise wirtschaftliche Ansichten
veranschaulichen wollte. So gab es zwei Spielvarianten. Die eine ist im Grunde
die Basis auf die das heutige „Monopoly“ zurückgeht. Am Ende ist einer der
Reiche und die Anderen verarmt.
Die zweite Spielvariante
führte lediglich eine Regel ein, die aber dazu führte dass die meisten Spieler
im Spielverlauf Geld anhäuften! Im Grunde wurde hier damit das
wirtschaftswissenschaftliche Konstrukt der Freiwirtschaft demonstriert.
Von hier geht die Entstehung über viele Ecken weiter, bis
es bei seiner heutigen Form ankam und berühmt wurde. Aber ich muss mich selbst
auch ein klein wenig korrigieren, denn im Grunde ist es zwar so, dass diese
Dame – mit dem Namen Elizabeth „Lizzie“ Magie – inzwischen mit ihrem Spiel „The
Landlord’s Game“ als Urheberin des heutigen „Monopoly“ gilt, aber auch nur weil
sie die Erste war die sich ein Patent darauf ausstellen ließ.
Denn auch schon vorher gab es Spiele die eine ähnliche Spielidee
umsetzten. Und so ist die Geschichte rund um die Entstehung dieses Klassikers interessant
und ein kleines Abenteuer für sich.
Heutzutage hat aber dieses Spiel nicht aufgehört sich zu
verändern und weiterzuentwickeln. So gibt es unzählige spezielle
Länderversionen, Sondereditionen zu Filmen (wie etwa zu Star Wars oder Ich –
Einfach unverbesserlich) und auch das MAD-Magazin hat hier wieder mit einer
Parodie zugeschlagen.
Wer lieber der Welt des Computers treu bleiben will, soll
auch nicht zu kurz kommen. Mit diversen Computerspielversionen ist „Monopoly“
auch auf dem digitalen Markt vertreten.
Das war’s für heute, darum
wünsch ich noch ‘nen schönen Tag und cheerio!
Euer King Sirus
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.