Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und
gestern habe ich mich mal durch die Hallen der Gamescom gekämpft, anders kann
man es bei den Menschenmassen ja auch kaum bezeichnen. Dabei standen auch genug
Leute an diversen Ständen an. Immer wieder erstaunlich was auf der wichtigsten
europäischen Computerspielmesse so abgeht.
Dabei ist es inzwischen auch ein
wenig humaner geworden. Ich erinnere mich noch daran, wie ich vor zwei Jahren
zum ersten Mal auf der Gamescom war. Ich glaube es war damals am Samstag
gewesen. Es war die Gamescom die so extrem überfüllt war, dass sie im Jahr
darauf beschlossen etwas zu ändern, wie
etwa die Begrenzung der Ticketverkaufszahlen oder etappenweise Einlass der
Besucher.
Dennoch entschied ich mich
aufgrund meiner Erfahrung von damals und weil es gut passte diesmal mir den
Gamescom-Freitag als Besuchstag auszusuchen. Im nächsten Jahr würde ich mich
aber vielleicht auch gerne an einer kompletten Besuchswoche zu wagen. Also
möglichst alle Tage mitzunehmen. Wie ich das mit dem Mittwoch hinkriege schaue
ich dann einmal.
Die Tage – je nachdem wie
schnell ich das mit dem Schnitt hinbekomme – folgt dann auch ein kleines Vlog
über meine Gamescom-Eindrücke, um diese Wartezeit zu überbrücken gibt es aber
nun einen Bericht bezüglich meiner Erfahrung dieses Jahr.
Ursprünglich hatte ich ja vor
gehabt, mich maximal für ein oder zwei Sachen anzustellen. In punkto Spiele
wären das dies das neue „Super Smash Bros.“, „Splatoon“ oder beispielsweise
„Batman: Arkham Knight“ gewesen. Nachdem der Nintendostand aber quasi belagert
wurde und ich bei „Batman“ die Sorge hatte, es könnte sich um einen Stand ohne
Spielstationen handeln, lies ich dies bleiben.
In Sachen Soft- / Hardware
wollte ich einen Blick auf die neue Version der „Oculus Rift“ gerne werfen,
aber nachdem ich es geschafft hatte zig Mal an dem Stand vorbei zu rennen, ohne
ihn zu finden, wollte ich die Suche bereits aufgeben. Ja, es nützt auf der
Gamescom leider nichts, wenn man auf deren Website die Standnummern wie A050,
B040 oder WoseidihrbloßmiteuremStand?007 sich rausschreibt…
Man hätte sich einfach beim
Einlass eines der Infohefte mitnehmen sollen, wo Hallenpläne aufgezeichnet sind
und man sich somit auch leichter zu Recht findet. Memo an mich selbst, für das
nächste Jahr: MACH DAS GEFÄLLIGST, DU DEPP VON NEM SELBSTERNANNTEN KING!!!
Verzeiht mir den kurzen
Ausbruch…
Nun ja, irgendwann zum
Nachmittag hin fand ich dann doch den Stand, da ich jedoch – aufgrund
unerfindlicher Gründe zu wenig getrunken, gegessen und zu wenig Frischluft
abbekommen hatte – bereits zu schwächeln begann, verzichtete ich auf 200
Minuten Anstehzeit. Vor allem wenn ich dann das Achterbahnvideo abbekommen
hätte und mich somit an Ort und Stelle übergeben hätte.
Wäre ein klein bisschen peinlich
gewesen…
Zu spät fand ich übrigens
heraus, dass in der Hallo 10.2 bei einigen Infoständen der diversen Unis und /
oder Schule, die darüber aufklärten wie man Spieledesign studieren oder
Programmierung lernen könnte, auch „Oculus Rift’s“ (ist das überhaupt der korrekte
Plural?) benutzt wurden, zur Darstellung dessen, was die Schüler der einzelnen
Schulen, Unis und Whatauchever so fabriziert hatten.
Wenn es einem also rein um das
Erlebnis „Oculus Rift“ geht, empfehle ich einem lieber dort vorbei zu schauen,
weil ich wesentlich kürzere Wartezeit zu erwarten ist. Ich habe aber nicht
dabei nachgeschaut, ob dort nur die erste Generation der „Oculus Rift“
verwendet wurde oder auch schon das neue Modell. Vielleicht kann das Jemand
ergänzen, der gerade dort ist.
Was also habe ich nun auf der
Gamescom getrieben, wenn ich mir keine Spiele (nun gut, „Fantasy Life“ habe ich
doch kurz antesten können) und keine Gerätschaften angeschaut habe? Vor allem
wollte ich in diesem Jahr das „Erleben“ für mich in den Vordergrund stellen.
Das Bühnenprogramm von High5 in
Form des gamescom.tv Standes, die Cosplayer die zahlreich unterwegs waren,
Aktivitätsangebote die man eher so am Rande entdeckte (Retrospiele, Fußball bei
Sony, etc.), aber auch die „Super Smash Bros.“-Bühnenmatches oder die enorme
Präsenz von EA und auch Ubisoft in derselben Halle haben eine ganz eigene
Anziehung abseits des Spieleinteresses und gleichzeitig einen Spielebezug.
Und irgendwie habe ich mich am
Ende doch nicht am vielen Quetschen und Drängeln gestört, sondern diese enorme
Masse an Leuten, die das große gleiche Interesse „Videospiele“ an diesem Ort
zusammenführte, ein Stück weit genossen.
Na gut, etwas besseres Wetter
wäre schon noch gut gewesen, damit man auch im Außenareal vielleicht mit
anfangs Fremden und später vielleicht Freunden ins Gespräch finden könnte. Weil
bei dem vielen Lärm drinnen ist das immer ein wenig schwieriger.
Ein anderes, wirkliches Problem
kann man wohl nicht direkt den Veranstaltern zuschreiben, ist leider ein Thema
welches auch angesprochen werden muss. So ist die Anreise zur Gamescom und auch
die Abreise von ihr kein leichtes Unterfangen für den Ottonormalbesucher. So
wurden auf der Website der Bahn beispielsweise die extra für die Gamescom
eingerichteten Sonderzugfahrten mir nicht angezeigt, als ich meine Anreise
plante.
Von denen erfuhr ich dann auch
erst am Gleich und Leute… zwei Sonderzüge (am Freitag war es meine ich einer
irgendwann um 8 und einer nach 9 Uhr) sind echt ein Witz, wenn ich daran denke
wie vollgequetscht der 8Uhr-Sonderzug war den ich vom Nachbargleis aus sah und
wie vollquetscht meine Regiobahn war mit der ich letztendlich gefahren bin…
So etwas definiere ich als
Zumutung und dafür dass die Bahn gerne ihren Service und ihre Pünktlichkeit im
Nahverkehr als Argumente für die Zugreise hervorheben, war das mal wieder ein
dicker, fetter FAIL!
Ach ja, auch die Beschilderung
auf dem Messegelände bei der Rückreise sollten sich die Messehallenbesitzer
nochmals genauer anschauen. Folgt man nämlich den Schildern zum angeblichen
Gleis 1 – 8 oder so, um die Rückreise von Gleis 2 Richtung Duisburg anzutreten…
Nun, man landet ganz verwundert
auf Gleis 11 / 12, wo ein ICE Richtung Berlin steht und folgt man dem Gleis
stupide in der Hoffnung eine Treppe vorzufinden die nach oben führt – denn
direkt über einem verlief nämlich besagtes Gleis 2 nachdem man suchte –, so
wird man mit einer Sackgasse belohnt…
Nein tatsächlich muss man eine
Treppe nach unten laufen, was einem auch nur durch ein leicht übersehbares
Schild verdeutlicht wird. Na ja, auch wenn die Rückreise somit einer Odyssee
glich, nehme ich die Gamescom dieses Jahres als positives Erlebnis mit und
nächstes Jahr wie gesagt will ich mehrere Tage dorthin.
Ein oder zwei Tage zum anstehen,
ein Tag als Erlebnis, ein Tag zum Aufnehmen und „Arbeiten“ (mit einer besseren
Kamera könnte ich ja Cosplayer interviewen oder so). Zumindest könnte es so aussehen, oder?
Oh ja, eines Bereue ich dann ja
doch noch. Ich habe Nino von Ninotaku und High5 gesehen, aber da ich in dem
Moment ohne Ende Kopfschmerzen hatte und daher mich in eine Ecke zum Pausieren
verkrümmelt hatte, verzichtete ich darauf zu ihm zu rennen, um ein Foto zu
bitten und glücklich dies auf Facebook zu posten. Jetzt wo ich wieder fit bin,
will ich mein gestriges Ich dafür gerne steinigen…!
Ansonsten euch noch ‘nen schönen Tag und cheerio!
Euer King Sirus
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