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Samstag, 16. August 2014

Let’s Think: Gamescom, ich komm!

Hidiho meine Lieben,

ich bin euer King Sirus und gestern habe ich mich mal durch die Hallen der Gamescom gekämpft, anders kann man es bei den Menschenmassen ja auch kaum bezeichnen. Dabei standen auch genug Leute an diversen Ständen an. Immer wieder erstaunlich was auf der wichtigsten europäischen Computerspielmesse so abgeht.

Dabei ist es inzwischen auch ein wenig humaner geworden. Ich erinnere mich noch daran, wie ich vor zwei Jahren zum ersten Mal auf der Gamescom war. Ich glaube es war damals am Samstag gewesen. Es war die Gamescom die so extrem überfüllt war, dass sie im Jahr darauf beschlossen etwas zu  ändern, wie etwa die Begrenzung der Ticketverkaufszahlen oder etappenweise Einlass der Besucher.

Dennoch entschied ich mich aufgrund meiner Erfahrung von damals und weil es gut passte diesmal mir den Gamescom-Freitag als Besuchstag auszusuchen. Im nächsten Jahr würde ich mich aber vielleicht auch gerne an einer kompletten Besuchswoche zu wagen. Also möglichst alle Tage mitzunehmen. Wie ich das mit dem Mittwoch hinkriege schaue ich dann einmal.

Die Tage – je nachdem wie schnell ich das mit dem Schnitt hinbekomme – folgt dann auch ein kleines Vlog über meine Gamescom-Eindrücke, um diese Wartezeit zu überbrücken gibt es aber nun einen Bericht bezüglich meiner Erfahrung dieses Jahr.

Ursprünglich hatte ich ja vor gehabt, mich maximal für ein oder zwei Sachen anzustellen. In punkto Spiele wären das dies das neue „Super Smash Bros.“, „Splatoon“ oder beispielsweise „Batman: Arkham Knight“ gewesen. Nachdem der Nintendostand aber quasi belagert wurde und ich bei „Batman“ die Sorge hatte, es könnte sich um einen Stand ohne Spielstationen handeln, lies ich dies bleiben.

In Sachen Soft- / Hardware wollte ich einen Blick auf die neue Version der „Oculus Rift“ gerne werfen, aber nachdem ich es geschafft hatte zig Mal an dem Stand vorbei zu rennen, ohne ihn zu finden, wollte ich die Suche bereits aufgeben. Ja, es nützt auf der Gamescom leider nichts, wenn man auf deren Website die Standnummern wie A050, B040 oder WoseidihrbloßmiteuremStand?007 sich rausschreibt…

Man hätte sich einfach beim Einlass eines der Infohefte mitnehmen sollen, wo Hallenpläne aufgezeichnet sind und man sich somit auch leichter zu Recht findet. Memo an mich selbst, für das nächste Jahr: MACH DAS GEFÄLLIGST, DU DEPP VON NEM SELBSTERNANNTEN KING!!!

Verzeiht mir den kurzen Ausbruch…

Nun ja, irgendwann zum Nachmittag hin fand ich dann doch den Stand, da ich jedoch – aufgrund unerfindlicher Gründe zu wenig getrunken, gegessen und zu wenig Frischluft abbekommen hatte – bereits zu schwächeln begann, verzichtete ich auf 200 Minuten Anstehzeit. Vor allem wenn ich dann das Achterbahnvideo abbekommen hätte und mich somit an Ort und Stelle übergeben hätte.

Wäre ein klein bisschen peinlich gewesen…

Zu spät fand ich übrigens heraus, dass in der Hallo 10.2 bei einigen Infoständen der diversen Unis und / oder Schule, die darüber aufklärten wie man Spieledesign studieren oder Programmierung lernen könnte, auch „Oculus Rift’s“ (ist das überhaupt der korrekte Plural?) benutzt wurden, zur Darstellung dessen, was die Schüler der einzelnen Schulen, Unis und Whatauchever so fabriziert hatten.

Wenn es einem also rein um das Erlebnis „Oculus Rift“ geht, empfehle ich einem lieber dort vorbei zu schauen, weil ich wesentlich kürzere Wartezeit zu erwarten ist. Ich habe aber nicht dabei nachgeschaut, ob dort nur die erste Generation der „Oculus Rift“ verwendet wurde oder auch schon das neue Modell. Vielleicht kann das Jemand ergänzen, der gerade dort ist.

Was also habe ich nun auf der Gamescom getrieben, wenn ich mir keine Spiele (nun gut, „Fantasy Life“ habe ich doch kurz antesten können) und keine Gerätschaften angeschaut habe? Vor allem wollte ich in diesem Jahr das „Erleben“ für mich in den Vordergrund stellen.

Das Bühnenprogramm von High5 in Form des gamescom.tv Standes, die Cosplayer die zahlreich unterwegs waren, Aktivitätsangebote die man eher so am Rande entdeckte (Retrospiele, Fußball bei Sony, etc.), aber auch die „Super Smash Bros.“-Bühnenmatches oder die enorme Präsenz von EA und auch Ubisoft in derselben Halle haben eine ganz eigene Anziehung abseits des Spieleinteresses und gleichzeitig einen Spielebezug.

Und irgendwie habe ich mich am Ende doch nicht am vielen Quetschen und Drängeln gestört, sondern diese enorme Masse an Leuten, die das große gleiche Interesse „Videospiele“ an diesem Ort zusammenführte, ein Stück weit genossen.

Na gut, etwas besseres Wetter wäre schon noch gut gewesen, damit man auch im Außenareal vielleicht mit anfangs Fremden und später vielleicht Freunden ins Gespräch finden könnte. Weil bei dem vielen Lärm drinnen ist das immer ein wenig schwieriger.

Ein anderes, wirkliches Problem kann man wohl nicht direkt den Veranstaltern zuschreiben, ist leider ein Thema welches auch angesprochen werden muss. So ist die Anreise zur Gamescom und auch die Abreise von ihr kein leichtes Unterfangen für den Ottonormalbesucher. So wurden auf der Website der Bahn beispielsweise die extra für die Gamescom eingerichteten Sonderzugfahrten mir nicht angezeigt, als ich meine Anreise plante.

Von denen erfuhr ich dann auch erst am Gleich und Leute… zwei Sonderzüge (am Freitag war es meine ich einer irgendwann um 8 und einer nach 9 Uhr) sind echt ein Witz, wenn ich daran denke wie vollgequetscht der 8Uhr-Sonderzug war den ich vom Nachbargleis aus sah und wie vollquetscht meine Regiobahn war mit der ich letztendlich gefahren bin…

So etwas definiere ich als Zumutung und dafür dass die Bahn gerne ihren Service und ihre Pünktlichkeit im Nahverkehr als Argumente für die Zugreise hervorheben, war das mal wieder ein dicker, fetter FAIL!

Ach ja, auch die Beschilderung auf dem Messegelände bei der Rückreise sollten sich die Messehallenbesitzer nochmals genauer anschauen. Folgt man nämlich den Schildern zum angeblichen Gleis 1 – 8 oder so, um die Rückreise von Gleis 2 Richtung Duisburg anzutreten…

Nun, man landet ganz verwundert auf Gleis 11 / 12, wo ein ICE Richtung Berlin steht und folgt man dem Gleis stupide in der Hoffnung eine Treppe vorzufinden die nach oben führt – denn direkt über einem verlief nämlich besagtes Gleis 2 nachdem man suchte –, so wird man mit einer Sackgasse belohnt…

Nein tatsächlich muss man eine Treppe nach unten laufen, was einem auch nur durch ein leicht übersehbares Schild verdeutlicht wird. Na ja, auch wenn die Rückreise somit einer Odyssee glich, nehme ich die Gamescom dieses Jahres als positives Erlebnis mit und nächstes Jahr wie gesagt will ich mehrere Tage dorthin.

Ein oder zwei Tage zum anstehen, ein Tag als Erlebnis, ein Tag zum Aufnehmen und „Arbeiten“ (mit einer besseren Kamera könnte ich ja Cosplayer interviewen oder so). Zumindest könnte es so aussehen, oder?

Oh ja, eines Bereue ich dann ja doch noch. Ich habe Nino von Ninotaku und High5 gesehen, aber da ich in dem Moment ohne Ende Kopfschmerzen hatte und daher mich in eine Ecke zum Pausieren verkrümmelt hatte, verzichtete ich darauf zu ihm zu rennen, um ein Foto zu bitten und glücklich dies auf Facebook zu posten. Jetzt wo ich wieder fit bin, will ich mein gestriges Ich dafür gerne steinigen…!

Ansonsten euch noch ‘nen schönen Tag und cheerio!

Euer King Sirus

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