Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und diesmal wenden wir uns einem
tierischen Spielspaß zu. Hehe, mieser Wortwitz, aber egal ;D
Wir beschäftigen uns diesmal mit einem netten
Alternativspiel zum zuletzt erwähnten „Super Mario World“, welches sich
dahinter auch nicht zu verstecken braucht. Kein Wunder haben die beiden
Protagonisten doch gemeinsam ihre Karriere begonnen. Es handelt sich um „Donkey
Kong Country“.
Aber ich werde mich diesmal vor allem auch vergleichend
mit dem heutigen Spiel beschäftigen, nicht wundern.
Doch war Donkey Kong quasi nur ein Abklatsch des
Erfolgsklempners oder doch ein innovativer Gegenschlag? Ja und nein. Man findet
viele Gemeinsamkeiten und in vielen dieser Gemeinsamkeiten schafft Donkey Kong
es nicht an Mario heran zu kommen. Es sind zudem auch meist die Unterschiede,
die die Stärken des Affen hervorheben.
Donkey Kong hat einen affigen Gefährten im Gepäck, den
guten Diddy Kong, während Mario sich alleine seinen Weg durch die Welt bahnt.
Dieser Gefährte dient hier vor allem als Lebensretter. Wenn wir mal von einem
Gegner erwischt werden, rennt der primäre Affe davon und wir schlagen uns mit
dem Zweiten durch den Restlevel. Bei Mario ist dies nichts Anderes als das
Schrumpfen, nachdem wir zur Absicherung zuvor an einem Pilzchen naschten oder
uns sonstige Power-Ups zu Gemüte führten. Doch warum ist der zweite Affe besser
oder ist er das gar nicht?
Diddy Kong hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Er
kann Dinge, die sein Partner nicht kann. Wo sein Kumpel groß und stark ist,
erreicht er hingegen dank weitem Sprungvermögen und flinken Füßchen sonst
verborgene Bereiche. Zudem macht der fliegende Wechsel es möglich alle Stärken
zu nutzen und die Schwächen abzuschwächen, solange man mit dem Duo unterwegs
ist.
Dieser fliegende Wechsel gleich zweier Protagonisten im
Grunde, ohne gleich auf Schmusekurs mit dem bananenklauenden, verhassten Gegner
zu gehen, macht den Reiz des Spieles aus. Denn die richtige Nutzung dieser
Möglichkeit holt das volle Maß an Spielspaß aus dem Werk heraus. Und beweisen
das volle Können des Spielers selbst.
Dagegen sticht der gute Herr Klempner im Leveldesign den
Gorilla mit der Krawatte aus. Wo man bei „Super Mario World“ von links, nach
recht. Von oben nach unten. Von unten nach oben geschickt wird, bleibt es beim
Herrn Kong hauptsächlich in eine Richtung. Zwar sind dessen Wasserlevel meiner
Meinung nach die Besseren, aber insgesamt ist das zu wenig. Aber die Richtung ist
nur ein Punkt, denn auch der Schwierigkeitsgrad und die Kreativität stechen bei
Mario einfach mehr heraus. Ich bin mir gar nicht mal mehr so sicher, aber hatte
Mario nicht sogar mehr Level zu bieten?
Müsste ich mal wieder nachschauen.
Generell wenn ich mich so zurück entsinne, ist mir mehr
Inhalt zu „Super Mario World“ in Erinnerung geblieben, als von „Donkey Kong
Country“. Dabei habe ich beide Spiele gleich gerne gespielt. Vielleicht trügt
mich ja meine Vermutung doch nicht und Mario hatte einfach mehr zu bieten. Vor
allem inhaltlich. Und vor allem auch mehr zu entdecken. Wie viel Zeit man
alleine verbrachte um Geheimpassagen und damit Abkürzungen auf der Weltkarte zu
entdecken. Etwas was dem Spiel mit dem Affen völlig fehlte.
Wenigstens können die tollen Bossfights massig Punkte
einheimsen. Wo Mario im Grunde nur einen richtigen Boss hatte – Bowser am Ende
mit seiner Luftmaschine –, weil die kleinen Burgenschamützel eher alle nach
demselben Schema F ablaufen. Dreimal auf den Kopf gesprungen und schon kracht
die Hütte zusammen (warum eigentlich?).
„Donkey Kong Country“ bietet Gegner auf, die wirklich dagegen
anspruchsvoll sind. Wenn ich da nur an die Riesenbiene denke (Gott hab ich die
gehasst…). Leider bleibt aber doch irgendwie beim Spielen immer ein kleiner
Mario-Nachgeschmack, aber auch nur wenn man ihn zulässt. Ich hatte ihn nicht,
denn als Kind vergleicht man die Werke oft nicht so miteinander. Es war ein
tolles Jump ‘n‘ Run Spiel seiner Zeit. Ich habe es wirklich geliebt und ich
glaube ich sollte es mal wieder spielen.
Also habt ‘nen schönen Tag und cheerio!
Euer King Sirus
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