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Sonntag, 10. November 2013

Gib dem Affen lieber seine Bananen

Hidiho meine Lieben,

ich bin euer King Sirus und diesmal wenden wir uns einem tierischen Spielspaß zu. Hehe, mieser Wortwitz, aber egal ;D

Wir beschäftigen uns diesmal mit einem netten Alternativspiel zum zuletzt erwähnten „Super Mario World“, welches sich dahinter auch nicht zu verstecken braucht. Kein Wunder haben die beiden Protagonisten doch gemeinsam ihre Karriere begonnen. Es handelt sich um „Donkey Kong Country“.
Aber ich werde mich diesmal vor allem auch vergleichend mit dem heutigen Spiel beschäftigen, nicht wundern.

Doch war Donkey Kong quasi nur ein Abklatsch des Erfolgsklempners oder doch ein innovativer Gegenschlag? Ja und nein. Man findet viele Gemeinsamkeiten und in vielen dieser Gemeinsamkeiten schafft Donkey Kong es nicht an Mario heran zu kommen. Es sind zudem auch meist die Unterschiede, die die Stärken des Affen hervorheben.

Donkey Kong hat einen affigen Gefährten im Gepäck, den guten Diddy Kong, während Mario sich alleine seinen Weg durch die Welt bahnt. Dieser Gefährte dient hier vor allem als Lebensretter. Wenn wir mal von einem Gegner erwischt werden, rennt der primäre Affe davon und wir schlagen uns mit dem Zweiten durch den Restlevel. Bei Mario ist dies nichts Anderes als das Schrumpfen, nachdem wir zur Absicherung zuvor an einem Pilzchen naschten oder uns sonstige Power-Ups zu Gemüte führten. Doch warum ist der zweite Affe besser oder ist er das gar nicht?

Diddy Kong hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Er kann Dinge, die sein Partner nicht kann. Wo sein Kumpel groß und stark ist, erreicht er hingegen dank weitem Sprungvermögen und flinken Füßchen sonst verborgene Bereiche. Zudem macht der fliegende Wechsel es möglich alle Stärken zu nutzen und die Schwächen abzuschwächen, solange man mit dem Duo unterwegs ist.
Dieser fliegende Wechsel gleich zweier Protagonisten im Grunde, ohne gleich auf Schmusekurs mit dem bananenklauenden, verhassten Gegner zu gehen, macht den Reiz des Spieles aus. Denn die richtige Nutzung dieser Möglichkeit holt das volle Maß an Spielspaß aus dem Werk heraus. Und beweisen das volle Können des Spielers selbst.

Dagegen sticht der gute Herr Klempner im Leveldesign den Gorilla mit der Krawatte aus. Wo man bei „Super Mario World“ von links, nach recht. Von oben nach unten. Von unten nach oben geschickt wird, bleibt es beim Herrn Kong hauptsächlich in eine Richtung. Zwar sind dessen Wasserlevel meiner Meinung nach die Besseren, aber insgesamt ist das zu wenig. Aber die Richtung ist nur ein Punkt, denn auch der Schwierigkeitsgrad und die Kreativität stechen bei Mario einfach mehr heraus. Ich bin mir gar nicht mal mehr so sicher, aber hatte Mario nicht sogar mehr Level zu bieten?
Müsste ich mal wieder nachschauen.

Generell wenn ich mich so zurück entsinne, ist mir mehr Inhalt zu „Super Mario World“ in Erinnerung geblieben, als von „Donkey Kong Country“. Dabei habe ich beide Spiele gleich gerne gespielt. Vielleicht trügt mich ja meine Vermutung doch nicht und Mario hatte einfach mehr zu bieten. Vor allem inhaltlich. Und vor allem auch mehr zu entdecken. Wie viel Zeit man alleine verbrachte um Geheimpassagen und damit Abkürzungen auf der Weltkarte zu entdecken. Etwas was dem Spiel mit dem Affen völlig fehlte.

Wenigstens können die tollen Bossfights massig Punkte einheimsen. Wo Mario im Grunde nur einen richtigen Boss hatte – Bowser am Ende mit seiner Luftmaschine –, weil die kleinen Burgenschamützel eher alle nach demselben Schema F ablaufen. Dreimal auf den Kopf gesprungen und schon kracht die Hütte zusammen (warum eigentlich?).

„Donkey Kong Country“ bietet Gegner auf, die wirklich dagegen anspruchsvoll sind. Wenn ich da nur an die Riesenbiene denke (Gott hab ich die gehasst…). Leider bleibt aber doch irgendwie beim Spielen immer ein kleiner Mario-Nachgeschmack, aber auch nur wenn man ihn zulässt. Ich hatte ihn nicht, denn als Kind vergleicht man die Werke oft nicht so miteinander. Es war ein tolles Jump ‘n‘ Run Spiel seiner Zeit. Ich habe es wirklich geliebt und ich glaube ich sollte es mal wieder spielen.

Also habt ‘nen schönen Tag und cheerio!
Euer King Sirus

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