Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und das ist das dritte Mal, dass
wir uns zu [3D] treffen ;D
Das Spiel, beziehungsweise die Demo, die ich dafür
ausgewählt habe ist „Rabbids Rumble“.
Und wer die kleinen, verrückten Raymanhasen kennt, weiß
dass da nichts normal läuft. Ich habe bereits einmal „Rayman Raving Rabbids
TV-Party“ gespielt und war daher eigentlich gewappnet verrückte Minispiele antesten
zu dürfen.
Die drei Minispiele, die man letztendlich serviert
bekommt (Rabbid-Rhythmus, Ballon-Bengel – ein Außenkameraspiel, welches
Augmented Reality einsetzt – und Kuh-Kanone), waren aber überraschend harmlos
und unscheinbar. Die Hasenverrücktheit war hier eigentlich gar nicht zu spüren.
Und die sollen sieben Welten füllen? Immerhin gibt es in
der Vollversion auch nur zehn Minispiele.
Vor den kleinen Minispielen, durfte man noch ein
Prügelbasistraining absolvieren. Was das da zu suchen hatte, verstand ich nicht
wirklich. Wirkte das Spiel doch wie ein Klon von „Mario Party“.
Tjaaa… als ich dann mal den Trailer sah, verstand ich
dass dies das eigentliche Spiel war
und hätte mich eher fragen müssen, was die Minispiele darin zu suchen haben…
Plötzlich ist es auch verständlicher, dass im vollen
Spiel nur zehn Minispiele enthalten
sind…
Von einer Demo erwarte ich einen Einblick ins Spiel und
nicht falsche Darstellung, so dass ich am Ende doch die Katze im Sack kaufe.
Hier könnte man schon fast von arglistiger Täuschung sprechen. Und das wäre
dann schon wieder ein Unterpunkt zum Betrug, beziehungsweise eine Sache die bei
Nichtigkeit eines Vertrags relevant werden würde.
Klar klingt das alles hochtrabend und ein wenig abstrus –
wer würde schon sich die Mühe machen einen Kaufvertrag für ein Spiel nichtig
erklären zu lassen, um das Geld wieder zu bekommen, weil er sich arglistig getäuscht
fühlt durch eine Demo?
Das Problem ist, dass diese Demo ohnehin nicht wirklich
die Bezeichnung Demo verdient hat.
Man muss immer wieder alle Minispiele durchspielen, wenn
man beispielsweise Lust auf das Kuh-Kanonen-Spiel hat. Und die großzügigen 30
Start-Anwendungen werden da nicht einmal ansatzweise gebraucht.
Dazu dann noch die falsche Präsentation des Spiels, wo
man sich beim weiteren informieren ein wenig betrogen fühlt.
Ich meine, man ist da doch schon anderes gewohnt und
irgendwie will man sich ja doch auch nicht mehr alles von den Spieleentwicklern
gefallen lassen. Nach der „Sim City“-Verarsche seitens EA oder der Cut-Scene-Eigenklau
von „Call of Duty: Ghost“ bei „Call of Duty: Modern Warfare 2“.
Da muss man sich doch echt fragen, wo das ganze enden
soll. Und ob man wirklich sagt: „Jetzt mach mal keinen Aufriss, nur weil du die
Demo missverstanden hast.“
Ich hoffe ihr habt ‘nen ehrlichen und schönen Tag noch und
cheerio!
Euer King Sirus
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