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Donnerstag, 19. Dezember 2013

Ein Berg an Bibern

Hidiho meine Lieben,

ich bin euer King Sirus und dieses Mal habe ich wieder ein Kartenspiel in petto. Es handelt sich hierbei um das witzige Spiel „Biberbande“.

Dieses Spiel von „Amigo Spiele“ ist nicht nur etwas für Kinder, auch wenn es den optischen Anschein macht und Amazon tatsächlich die Altersempfehlung mit lächerlichen 6 – 16 Jahren angibt. Gerade für ältere Semester kann dieses Spiel, welches man mit fünf Freunden und spaßiger Runde genießen kann, eine Mordsgaudi werden.

Wenn einer direkt zu Beginn abklopft und die anderen sich aufregen oder man kurz bevor die Punkte ausgezählt werden noch eine wichtige Karte verliert. Ja, bei solchen Aktionen sterben Freundschaften :D
(Übrigens wird das Spiel auf der Verpackung als eher ruhig, statt turbulent angepriesen. Ich denke mal es geht hier um den Ablauf und die Spielgeschwindigkeit, weil von dem was ich bereits mit dem Spiel erlebt habe, gab es schon reichlich „turbulente“ Momente, mit Geschrei und kurzzeitigen Wutanfällen.)

Aber worum geht es in diesem Spiel überhaupt? Ganz einfach: Jeder Spieler hat vor sich eine Reihe von vier verdeckten Karten liegen, von denen er sich zu Beginn der Runde zwei anschauen darf und danach nicht mehr. Gutes Gedächtnis ist hier also gefragt und man muss aufpassen, dass viel Gerede einen nicht die eigenen Karten vergessen lässt (alles schon passiert).

Das Ziel ist es möglichst wenig Punkte mit seinen vier Karten insgesamt zu erzielen. Hierzu wird zu Beginn des Zuges die oberste Karte des Zugstapels gezogen und entweder mit einer eigenen Karte ausgetauscht oder abgelegt. Alternativ darf man auch die oberste Karte des Ablagestapels nehmen, wenn sie einen Zahlenwert hat. Ist immer schön, wenn der vorherige Spieler eine Karte abwirft die er nicht kannte und darunter eine 0 zum Vorschein kommt, die der Nächste dankend annimmt.

Es gibt aber auch drei Sonderkarten. Die Lupe – mit der man eine beliebige verdeckte Karte sich anschauen darf –, die Tauschkarte – um Mitspielern bekannte niedrigwertige Karten abzuluchsen – und die Doppelbiber – mit denen darf man nochmals bis zu zwei Karten ziehen.

Möchte ein Spieler die Runde beenden so klopft er auf den Tisch und jeder Spieler nach ihm, darf noch genau einmal einen Zug machen. Am Ende werden die Karten aufgedeckt und zusammen gezählt. Die Punkte können dann in einem beiliegenden Block eingetragen werden und der Spieler, der nach sechs Runden die wenigsten Punkte hat gewinnt.

So simpel wie das Spiel ist, so unglaublich viel Spaß macht es auch.
Da die Regeln schnell erklärt sind und die sechs Runden bei geübten Spielern durchaus unter dreißig Minuten ablaufen können, ist es ein tolles Spiel für Zugreisen. Auf genauso einer habe ich das Spiel im Übrigen auch kennen gelernt.

Hinzu kommen auch noch liebevolle und witzige Illustrationen auf den Karten, die das Ganze auch optisch zu einem Leckerbissen machen. Ich kann es also nur wärmsten empfehlen.

Also habt noch ‘nen schönen Tag und cheerio!
Euer King Sirus

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