Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und dieses Mal habe ich wieder
ein Kartenspiel in petto. Es handelt sich hierbei um das witzige Spiel „Biberbande“.
Dieses Spiel von „Amigo Spiele“ ist nicht nur etwas für
Kinder, auch wenn es den optischen Anschein macht und Amazon tatsächlich die
Altersempfehlung mit lächerlichen 6 – 16 Jahren angibt. Gerade für ältere
Semester kann dieses Spiel, welches man mit fünf Freunden und spaßiger Runde
genießen kann, eine Mordsgaudi werden.
Wenn einer direkt zu Beginn abklopft und die anderen sich
aufregen oder man kurz bevor die Punkte ausgezählt werden noch eine wichtige
Karte verliert. Ja, bei solchen Aktionen sterben Freundschaften :D
(Übrigens wird das Spiel auf der Verpackung als eher
ruhig, statt turbulent angepriesen. Ich denke mal es geht hier um den Ablauf
und die Spielgeschwindigkeit, weil von dem was ich bereits mit dem Spiel erlebt
habe, gab es schon reichlich „turbulente“ Momente, mit Geschrei und
kurzzeitigen Wutanfällen.)
Aber worum geht es in diesem Spiel überhaupt? Ganz
einfach: Jeder Spieler hat vor sich eine Reihe von vier verdeckten Karten
liegen, von denen er sich zu Beginn der Runde zwei anschauen darf und danach
nicht mehr. Gutes Gedächtnis ist hier also gefragt und man muss aufpassen, dass
viel Gerede einen nicht die eigenen Karten vergessen lässt (alles schon
passiert).
Das Ziel ist es möglichst wenig Punkte mit seinen vier
Karten insgesamt zu erzielen. Hierzu wird zu Beginn des Zuges die oberste Karte
des Zugstapels gezogen und entweder mit einer eigenen Karte ausgetauscht oder
abgelegt. Alternativ darf man auch die oberste Karte des Ablagestapels nehmen,
wenn sie einen Zahlenwert hat. Ist immer schön, wenn der vorherige Spieler eine
Karte abwirft die er nicht kannte und darunter eine 0 zum Vorschein kommt, die
der Nächste dankend annimmt.
Es gibt aber auch drei Sonderkarten. Die Lupe – mit der
man eine beliebige verdeckte Karte sich anschauen darf –, die Tauschkarte – um Mitspielern
bekannte niedrigwertige Karten abzuluchsen – und die Doppelbiber – mit denen
darf man nochmals bis zu zwei Karten ziehen.
Möchte ein Spieler die Runde beenden so klopft er auf den
Tisch und jeder Spieler nach ihm, darf noch genau einmal einen Zug machen. Am
Ende werden die Karten aufgedeckt und zusammen gezählt. Die Punkte können dann
in einem beiliegenden Block eingetragen werden und der Spieler, der nach sechs
Runden die wenigsten Punkte hat gewinnt.
So simpel wie das Spiel ist, so unglaublich viel Spaß
macht es auch.
Da die Regeln schnell erklärt sind und die sechs Runden
bei geübten Spielern durchaus unter dreißig Minuten ablaufen können, ist es ein
tolles Spiel für Zugreisen. Auf genauso einer habe ich das Spiel im Übrigen
auch kennen gelernt.
Hinzu
kommen auch noch liebevolle und witzige Illustrationen auf den Karten, die das
Ganze auch optisch zu einem Leckerbissen machen. Ich kann es also nur wärmsten
empfehlen.
Also habt noch ‘nen schönen Tag und cheerio!
Euer King Sirus
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