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Sonntag, 8. Dezember 2013

Mario das Multitalent - Heutige Folge: Mario Paint

Hidiho meine Lieben,

ich bin euer King Sirus und was fällt einem ein, wenn man an den Namen Mario denkt? Na ja, vermutlich zu viele unterschiedliche Sachen, als das mein Gedanke hier auftaucht…
Worauf ich hinaus wollte war der Begriff: Multitalent.

Denn wenn man sich mal so anschaut, was der gute Klempner in seiner dreißigjährigen Karriere alles schon gemacht hat, kann man ja auch nur auf eben diesen Schluss kommen. Ich meine der Ottonormalklempner ist vermutlich nicht so ein Tausensasser, sondern – um mal mit Klischees daher zu kommen – eher das fehlende Bindeglied zwischen Mensch und Affe.

Hier nur mal eine kleine Zusammenfassung, was Mario bereits alles war und angestellt hat:
Affenfänger, Doktor, Golfer, Rennfahrer, Rollenspielfigur, Jump ‘n‘ Run Held, Flipperkugel, Tennisspieler, Prügelspielfigur, Partylöwe, Baseballspieler, Fußballer, Wettkämpfer olympischer Spiele, Basketballer und noch so einiges Anderes!
Ach ja, nicht zu vergessen: Maler.
Ja, Mario hatte eine kurze Malerkarriere, der wir uns heute auch widmen wollen.

Damit dreht es sich wieder um ein SNES-Spiel und auch wieder um ein Spiel mit Mario. Dennoch auch um ein Spiel, was ich hier einfach erwähnen musste! Denn wie einige vielleicht wissen, hat es ein bestimmter Teil des Spiels… ja man kann bereits sagen zum Kultstatus geschafft.

Gemeint ist natürlich der Musikbereich innerhalb des ursprünglichen Malspieles. Das Besondere daran – was vermutlich mitverantwortlich daran war, dass der Kultstatus erreicht wurde –, war die besondere Art der Musikgestaltung.

Anstatt Noten setzt man Symbole ein – wie etwa einen Gameboy, eine Katze, einen Hund und derartiges. Das ergab dann ziemlich lustige Melodien und war ein größerer Spaßfaktor, als die Kindermalstunde mit ein paar Ausmalmöglichkeiten.

Denn die damaligen Zeichenmöglichkeiten mit SNES-Maus waren noch in den Kinderschuhen und dann sollte man als Kind auch lieber auf Papier zeichnen, als bereits diese letzte Bastion der kindlichen Entwicklung in den Technikbereich zu verschieben…
Es bereitet darüber zwar auch etwas Spaß, aber schnell verliert dieser sich auch wieder und so sind es die vielen Kleinigkeiten abseits des Malens, die einen bei der Stange halten.

Wie etwa die Minispiele, die in das Spiel eingebaut wurden. Da es etwas her ist, seit ich Mario Paint zuletzt angefasst habe, weiß ich nicht mehr so genau ob es noch weitere gab neben dem „Fliegenklatschspiel“. Doch dieses eine brannte sich förmlich in mein Gedächtnis.

Was ein tolles Gimmick war, war die extra für dieses Spiel entwickelte SNES-Maus. Doof nur, dass es neben „Mario Paint“ nur ein weiteres Spiel gab, welches dieses Gerät unterstützte. Und so blieb es nichts mehr als ein lustiges Gimmick, das den Spaßfaktor nur minimal erhöhte und ansonsten eher eine traurige Existenz fristete.
War Nintendo damals lediglich seiner Zeit voraus?

Dass der Musikbereich von „Mario Paint“ es sogar zu einem eigenen Programm für den PC schaffte, mit dem einige Liedcover bei YouTube präsentiert wurden, zeigt doch im Grunde nur welcher Bereich in dem Spiel das wirkliche Highlight war.

Man könnte über „Mario Paint“ wohl sagen: Ein Spiel was viel wollte und an dem Meisten davon vorbei rauschte. Dennoch aber dank eines kleinen Bereichs sowohl spielbar, als auch interessant wurde.

Also habt ‘nen schönen Tag und cheerio!
Euer King Sirus

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