Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und was fällt einem ein, wenn man
an den Namen Mario denkt? Na ja, vermutlich zu viele unterschiedliche Sachen,
als das mein Gedanke hier auftaucht…
Worauf ich hinaus wollte war der Begriff: Multitalent.
Denn wenn man sich mal so anschaut, was der gute Klempner
in seiner dreißigjährigen Karriere alles schon gemacht hat, kann man ja auch
nur auf eben diesen Schluss kommen. Ich meine der Ottonormalklempner ist
vermutlich nicht so ein Tausensasser, sondern – um mal mit Klischees daher zu
kommen – eher das fehlende Bindeglied zwischen Mensch und Affe.
Hier nur mal eine kleine Zusammenfassung, was Mario
bereits alles war und angestellt hat:
Affenfänger, Doktor, Golfer, Rennfahrer,
Rollenspielfigur, Jump ‘n‘ Run Held, Flipperkugel, Tennisspieler,
Prügelspielfigur, Partylöwe, Baseballspieler, Fußballer, Wettkämpfer
olympischer Spiele, Basketballer und noch so einiges Anderes!
Ach ja, nicht zu vergessen: Maler.
Ja, Mario hatte eine kurze Malerkarriere, der wir uns
heute auch widmen wollen.
Damit dreht es sich wieder um ein SNES-Spiel und auch wieder
um ein Spiel mit Mario. Dennoch auch um ein Spiel, was ich hier einfach
erwähnen musste! Denn wie einige vielleicht wissen, hat es ein bestimmter Teil
des Spiels… ja man kann bereits sagen zum Kultstatus geschafft.
Gemeint ist natürlich der Musikbereich innerhalb des
ursprünglichen Malspieles. Das Besondere daran – was vermutlich
mitverantwortlich daran war, dass der Kultstatus erreicht wurde –, war die
besondere Art der Musikgestaltung.
Anstatt Noten setzt man Symbole ein – wie etwa einen
Gameboy, eine Katze, einen Hund und derartiges. Das ergab dann ziemlich lustige
Melodien und war ein größerer Spaßfaktor, als die Kindermalstunde mit ein paar
Ausmalmöglichkeiten.
Denn die damaligen Zeichenmöglichkeiten mit SNES-Maus
waren noch in den Kinderschuhen und dann sollte man als Kind auch lieber auf
Papier zeichnen, als bereits diese letzte Bastion der kindlichen Entwicklung in
den Technikbereich zu verschieben…
Es bereitet darüber zwar auch etwas Spaß, aber schnell
verliert dieser sich auch wieder und so sind es die vielen Kleinigkeiten
abseits des Malens, die einen bei der Stange halten.
Wie etwa die Minispiele, die in das Spiel eingebaut
wurden. Da es etwas her ist, seit ich Mario Paint zuletzt angefasst habe, weiß
ich nicht mehr so genau ob es noch weitere gab neben dem „Fliegenklatschspiel“.
Doch dieses eine brannte sich förmlich in mein Gedächtnis.
Was ein tolles Gimmick war, war die extra für dieses
Spiel entwickelte SNES-Maus. Doof nur, dass es neben „Mario Paint“ nur ein
weiteres Spiel gab, welches dieses Gerät unterstützte. Und so blieb es nichts
mehr als ein lustiges Gimmick, das den Spaßfaktor nur minimal erhöhte und
ansonsten eher eine traurige Existenz fristete.
War Nintendo damals lediglich seiner Zeit voraus?
Dass der Musikbereich von „Mario Paint“ es sogar zu einem
eigenen Programm für den PC schaffte, mit dem einige Liedcover bei YouTube
präsentiert wurden, zeigt doch im Grunde nur welcher Bereich in dem Spiel das
wirkliche Highlight war.
Man könnte über „Mario Paint“ wohl sagen: Ein Spiel was
viel wollte und an dem Meisten davon vorbei rauschte. Dennoch aber dank eines
kleinen Bereichs sowohl spielbar, als auch interessant wurde.
Also habt ‘nen schönen Tag und cheerio!
Euer King Sirus
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