Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und
heute habe ich mir etwas Besonderes überlegt. Es gibt ja immer eine Diskrepanz
zwischen der Anzahl an verfügbaren Demos für den Nintendo 3DS, der Anzahl die
ich spiele und somit vorstellen könnte und dem Rhythmus in dem ich euch die
Demos dann vorstelle.
So kann ich mich einen Abend
hinsetzen, vier Demos mir reinpfeifen und habe für den Monat fertig. Dass die
vierte Demo damit aber ja auch schon teilweise drei bis vier Wochen nach
Spielzeitpunkt erst thematisiert wird, finde ich ein wenig unschön. Und
theoretisch könnte ich das ja sogar noch weiter auf die Palme bringen.
Aus diesem Grund habe ich mir
drei Demos rausgesucht, deren Texte eigentlich ziemlich klein ausfallen würden
und habe mich dazu entschieden sie heute gemeinsam in einem Beitrag
abzuhandeln. Los geht es mit:
Nano Assault EX
Dieses Spiel hatte mich doch sehr überrascht, konnte
ich mir doch hinter dem Namen erst einmal nichts vorstellen. So seid ihr eine
Nanodrohne oder Raumschiff oder halt etwas was rumballern kann und bekämpft einen
gefährlichen Virus.
Das machen wir in keiner typischen 2D-Scrolling Welt,
sondern in einer Dreidimensionalen. Gerade wenn man die 3D-Funktion des 3DS
nutzt, sind die Effekte unglaublich genial und geil anzuschauen. Gerade die
Passagen, wo man hinter dem Flugzeug herfliegt sind ein wahrer Augenschmaus und
ich gestehe, dass ich das nicht erwartet hatte.
Leider ist die Musik dagegen absoluter Müll und man
sollte das Spiel lieber gemutet zocken, da man nichts verpasst. Auch die
Steuerung ist für meinen Geschmack zu ungenau, wodurch der Schwierigkeitsgrad
mir auch extrem schwer vorkommt.
Die Macher – Shin’en Multimedia – sind offenbar kein
unbeschriebenes Blatt und „Nano Assault“ eine Fortsetzung der relativ
erfolgreichen „Nanostray“-Reihe. Angefangen hat jedoch der Erfolg mit „Iridion“
auf dem GBA. Ich persönlich muss aber sagen, dass sie komplett an mir vorbei
gegangen sind. Kein Wunder, bin ich doch eigentlich weniger der Shooter-Fan.
Am Besten ihr überzeugt euch dank 30 Start-Anwendungen
selbst ausreichend, ob das Spiel etwas für euch sein könnte oder nicht.
Marvel Pinball 3D
Machen wir mit „Marvel Pinball 3D“ weiter. Die Idee
fand ich absolut genial und witzig die Marvel-Thematik als Basis für ein
Pinballspiel zu nehmen. Ich bin ja ohnehin ein riesiger Flipper-Fan bzw.
Pinball-Fan. Ich erinnere mich noch, wie ich an meinem ersten PC das
vorinstallierte Flipper-Spiel stundenlang gespielt habe, um immer bessere
Highscores zu erzielen!
Die Demo bietet zwei Pinball-Tische zum Antesten: Den Fantastic
Four Pinballtable und den Blade Pinballtable.
Gerade die 3D-Funktion des Spiels sieht sehr schön aus
und fand ich tatsächlich noch ein wenig härter als ohne die Funktion. Denn es
war ein wenig kniffliger der Kugel zu folgen. Generell ist es aber ein spaßiges
Spiel, mit vielen Effekten und tollen Ideen. So manches Mal war ich von allem
so baff, dass ich nicht wusste wo ich hinschauen sollte und verlor.
Mit 30 Start-Anwendungen konnte ich aber oft genug von
neuem anfangen.
Zen Studios – die Entwickler des Spiels – haben hier
all ihre Erfahrung scheinbar reingesteckt, denn sie sind gerade für ihre
Pinball-Spiele bekannt, obwohl es auch die eine oder andere Exkursion in andere
Gefilde gab, wie etwa bei „Ghostbusters: The Video Game“ oder „The Punisher: No
Mercy“.
2 Fast 4 Gnomz
Als ich „BIT.TRIP.RUNNER“ das
erste Mal gesehen habe, dachte ich so etwas wäre nichts für mich. Dann startete
ich „2 Fast 4 Gnomz“ und musste mit Entsetzen feststellen, dass ich genau in so
ein Spiel geraten war. Denn anders als „Harmony Knight“ kämpft und springt man
hier nicht im Rhythmus, sondern man rennt einfach und versucht die Strecke heil
zu überstehen. Doof nur, dass genau dies gar nicht mal so einfach ist…
So rennt man automatisch durch
das Level und versucht rechtzeitig über Hindernisse zu springen oder Abgründe
dank der eigenen Unterhose als Fallschirm – fragt mich nicht, wie die Gnome das hinkriegen… – zu überfliegen. Dabei
gilt es möglichst viele Socken einzusammeln, am Besten alle natürlich. Immerhin
wird man bewertet am Ende des Levels.
Das Schöne am Spiel und was es
zusätzlich sympathisch macht, ist die Tatsache dass es sich selbst nicht ernst
nimmt. Dazu die absolut coole und auch witzige Musik, einfach passend! Die
3D-Funktion ist dagegen eher uninteressant. Zum Glück ist das aber nicht das
Wichtigste, dafür aber der Schwierigkeitsgrad der bereits im vierten Level
extrem anzieht.
Auch hier bieten 30 Start-Anwendungen genug
Übungspotential.
Ich hoffe ihr hattet Spaß an den drei Beiträgen und
vielleicht wiederhole ich es bei Gelegenheit nochmal.
Sollte ich euch dann nun
passender Weise auch einen dreifach schönen Tag wünschen und dreimal cheerio sagen?!
Euer King Sirus
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