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Dienstag, 4. Februar 2014

Spring, Spring, Schlag, Schlag, Spring, Schlag… Was zum…?! [3D]

Hidiho meine Lieben,

ich bin euer King Sirus und obwohl ich eigentlich absolut kein Rhythmusgefühl habe, bin ich wieder an eine Demo geraten, wo dies eigentlich eine ganz praktische Eigenschaft wäre. Diesmal habe ich es jedoch nicht weitergereicht (nicht direkt zumindest…), sondern mich einmal selbst daran gewagt.

Die besagte Demo ist „HarmoKnight“, welche für mich ein wenig anders ist als im Stil. So läuft man automatisch durch das Level und sammelt dabei Noten. Diese erklingen dabei taktpassend zur Hintergrundmusik des Spiels. Nun kennt man natürlich dieses automatisch durch Level ablaufende Systematik auch von anderen Spielen, wie beispielsweise dem Indie-Hit „BIT.TRIP.RUNNER“.

Dennoch ist leider Gottes auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen und so ist auch die Welt von „HarmoKnight“ von Monstern besiedelt. Die Angriffe erklingen dabei – wie hätte es auch anders sein sollen – ebenfalls passend zum Melodie im Hintergrund. Gutes Taktgefühl kann also helfen die Angriffe zum richtigen Zeitpunkt auszuführen, denn nur dann werden die Angriffe auch mit optimaler Stärke ausgeführt und die Gegner platt gewalzt.

Tja, somit spielt sich das Spiel tatsächlich komplett nur mit einem Knopf fürs Springen und einem Knopf für die Angriffe. Minimalismus vom Feinsten!

Das Ganze wird in wunderbarer Grafik präsentiert. Die 2D-Oberwelt erinnerte mich an Klassiker wie „Super Mario World“, nur eben mit besserer Grafik und knackigeren Farben. Die Level mit 3D-Optik dagegen ließen mich tatsächlich an Spiele wie „New Super Mario Bros.“ denken. Und trotz allem passen diese unterschiedlichen Grafikkonzepte wunderbar zusammen. Vielleicht liegt es daran, dass das Ganze dann noch in kindlichem Charme verpackt wurde, wo selbst ich schwach werde und mich am Spiel begeistern kann.

Anfangs scheint die Demo nicht sonderlich viel Umfang zu bieten. So wird man in zwei Einweisungslevel von einem Hasen ins Spielkonzept gebracht und auf die beiden einzigen Tasten eingeübt, woraufhin dann der ernste Part beginnt. In einem weiteren Level gilt es den Hasen zu retten.

Die englische Sprachausgabe ist dabei doof, aber heutzutage traurige Norm in den europäischen Spielversionen. Warum auch immer (Geldsparmaßnahme?). 10 Start-Anwendungen lang hält man es aber in der Demo aus. Und wie sehr es einen in der Vollversion stört, muss man selbst entscheiden.

Wie gesagt ist es ein besonderes Rhythmusspiel der etwas anderen Art. Es ist jedoch auch schwer! Zumindest zieht bereits das zweite Level rapide den Schwierigkeitsgrad an. Oder es liegt einfach an meinem mangelnden Rhythmusgefühl…

So ein Mist…!

Deshalb habe ich es an diesem Punkt dann auch wieder an meine Testspielerin mit Musik im Blut weitergereicht, da ich doch neugierig war wieviel Umfang die Demo letztendlich bietet. So folgen nach den zuvor bereits erwähnten Leveln noch die ersten beiden Level der ersten Welt, samt einem weiteren, beziehungsweise richtigem Bossfight.

Nur die Story läuft nach dem ersten „Boss“ nicht weiter. Die drei hinteren Level heraus sind daher nur zur spielerischen Erforschung, was einen in der Vollversion erwartet. Wirklich überraschend war dabei das „Pokémon“-Musiklevel, von denen es wohl in der Vollversion noch mehr gibt. Dieser Cameoauftritt ist nicht sonderlich verwunderlich, da Game Freak „HarmoKnight“ entwickelt hatte.

Interessant ist hierbei, dass dies nur möglich war dank einer internen Umstrukturierung von Game Freak, so dass Mitarbeiter nicht nur an „Pokémon“-Spielen arbeiten mussten, sondern auch andere Projekte verfolgen konnten.

Also habt noch ‘nen schönen Tag und cheerio!
Euer King Sirus

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