Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und
obwohl ich eigentlich absolut kein Rhythmusgefühl habe, bin ich wieder an eine Demo geraten, wo dies
eigentlich eine ganz praktische Eigenschaft wäre. Diesmal habe ich es jedoch
nicht weitergereicht (nicht direkt zumindest…), sondern mich einmal selbst daran
gewagt.
Die besagte Demo ist „HarmoKnight“,
welche für mich ein wenig anders ist als im Stil. So läuft man automatisch
durch das Level und sammelt dabei Noten. Diese erklingen dabei taktpassend zur
Hintergrundmusik des Spiels. Nun kennt man natürlich dieses automatisch durch
Level ablaufende Systematik auch von anderen Spielen, wie beispielsweise dem
Indie-Hit „BIT.TRIP.RUNNER“.
Dennoch ist leider Gottes auch
nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen und so ist auch die Welt von „HarmoKnight“
von Monstern besiedelt. Die Angriffe erklingen dabei – wie hätte es auch anders
sein sollen – ebenfalls passend zum Melodie im Hintergrund. Gutes Taktgefühl
kann also helfen die Angriffe zum richtigen Zeitpunkt auszuführen, denn nur
dann werden die Angriffe auch mit optimaler Stärke ausgeführt und die Gegner
platt gewalzt.
Tja, somit spielt sich das
Spiel tatsächlich komplett nur mit einem Knopf fürs Springen und einem Knopf
für die Angriffe. Minimalismus vom Feinsten!
Das Ganze wird in wunderbarer
Grafik präsentiert. Die 2D-Oberwelt erinnerte mich an Klassiker wie „Super
Mario World“, nur eben mit besserer Grafik und knackigeren Farben. Die Level
mit 3D-Optik dagegen ließen mich tatsächlich an Spiele wie „New Super Mario
Bros.“ denken. Und trotz allem passen diese unterschiedlichen Grafikkonzepte
wunderbar zusammen. Vielleicht liegt es daran, dass das Ganze dann noch in
kindlichem Charme verpackt wurde, wo selbst ich schwach werde und mich am Spiel
begeistern kann.
Anfangs scheint die Demo nicht
sonderlich viel Umfang zu bieten. So wird man in zwei Einweisungslevel von
einem Hasen ins Spielkonzept gebracht und auf die beiden einzigen Tasten
eingeübt, woraufhin dann der ernste Part beginnt. In einem weiteren Level gilt
es den Hasen zu retten.
Die englische Sprachausgabe
ist dabei doof, aber heutzutage traurige Norm in den europäischen
Spielversionen. Warum auch immer (Geldsparmaßnahme?). 10 Start-Anwendungen lang
hält man es aber in der Demo aus. Und wie sehr es einen in der Vollversion
stört, muss man selbst entscheiden.
Wie gesagt ist es ein
besonderes Rhythmusspiel der etwas anderen Art. Es ist jedoch auch schwer!
Zumindest zieht bereits das zweite Level rapide den Schwierigkeitsgrad an. Oder
es liegt einfach an meinem mangelnden Rhythmusgefühl…
So ein Mist…!
Deshalb habe ich es an diesem
Punkt dann auch wieder an meine Testspielerin mit Musik im Blut weitergereicht,
da ich doch neugierig war wieviel Umfang die Demo letztendlich bietet. So
folgen nach den zuvor bereits erwähnten Leveln noch die ersten beiden Level der
ersten Welt, samt einem weiteren, beziehungsweise richtigem Bossfight.
Nur die Story läuft nach dem
ersten „Boss“ nicht weiter. Die drei hinteren Level heraus sind daher nur zur
spielerischen Erforschung, was einen in der Vollversion erwartet. Wirklich
überraschend war dabei das „Pokémon“-Musiklevel, von denen es wohl in der
Vollversion noch mehr gibt. Dieser Cameoauftritt ist nicht sonderlich
verwunderlich, da Game Freak „HarmoKnight“ entwickelt hatte.
Interessant ist hierbei, dass
dies nur möglich war dank einer internen Umstrukturierung von Game Freak, so
dass Mitarbeiter nicht nur an „Pokémon“-Spielen arbeiten mussten, sondern auch
andere Projekte verfolgen konnten.
Also habt noch ‘nen schönen
Tag und cheerio!
Euer King Sirus
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