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Dienstag, 25. März 2014

KingSirus kann nicht aufhören kleine Männer zu sehen… [3D]

Hidiho meine Lieben,

ich bin euer King Sirus und ich kann einfach nicht aufhören kleine Männer auf elektromagnetischen Feldern zu sehen. Ein bisschen fühle ich mich ja wie Horton, nur weniger… naiv dümmlich. Hoffe ich jedenfalls.

„The Denpa Men 2 – Beyond the waves“ ist die Fortsetzung von „The Denpa Men – They came by wave“ (wer hätte es gedacht?), welches ich euch letzte Woche an dieser Stelle vorstellte. Nachdem ich ja von der Demo des ersten Teils so positiv überrascht wurde, konnte ich einfach nicht die Finger von der Fortsetzungsdemo lassen.

Erneut stürzt ihr euch in 30 Start-Anwendungen in die Welt der Denpa Männer, die jedoch ein wenig anders noch aussieht, als beim letzten Mal. So treffen wir diesmal auf Seth, der über die Kamerafunktion unseres Nintendo 3DS Kontakt zu uns aufnimmt, um unsere Hilfe zu erbitten.

Hmmm… wieso habe ich auf einmal ein Déjà-vu?

Natürlich folgen wir dem kleinen, blauen Knilch, um den Ritter in strahlender Rüstung zu spielen. Denn es gibt mal wieder Ärger, diesmal jedoch in Form eines Affens, der Seths Felder verwüstet. Da wir aber alleine nicht die Kraft haben ihn zu verjagen, zwin… öh… rekrutieren wir in – aus dem ersten Teil bereits – bekannter Form einige andere Denpa Männer.

Auf den ersten Blick hat sich das Fangen der Denpa Männer auch nicht groß geändert, jedoch gibt es durchaus einige Änderungen. So wird man nun beispielsweise stets erst gefragt, ob man den gefangenen Recken auch in das Team aufnehmen will – was praktisch ist, wenn mal ein anderer als erwünscht in den Schuss reingelaufen ist.

Außerdem kann man schon während der „Jagd“… äääh… „Auswahl“ seiner Truppe sehen welche Skills die Denpa Männer mit Antennen beherrschen, was ebenfalls ein strategisches Handeln ermöglicht und nicht mehr einem Glücksspiel gleich kommt.

Und zu guter Letzt: Vielleicht irre ich mich, aber ich hatte den Eindruck, dass es nun auch leichter war die Denpa Männer zu fangen, da sie nicht mehr so extrem schnell dem abgeschossenen Netz ausweichen.

Nachdem wir also nun eine kräftige Truppe beisammen haben, gibt es für den Affen etwas auf die Omme, der aber sogleich den Affenboss holt dem das so gar nicht gefallen hat. Dieser macht mit uns kurzen Prozess und entführt zudem auch noch unsere Frau und Kinder. Storytechnisch also kein großer Unterschied zum Vorgänger, nur eben andere Akteure.

Seth lässt dies aber nicht auf sich sitzen und gemeinsam geht es somit auf große Rettungsmission, nachdem der kleine Knirps sich eine weitere Zusicherung unserer Hilfe abgeholt hat. Denn der Denpa Mann Protagonist spricht mit uns, auch wenn es in gefühlt dreifachen Sprachtempo vonstatten geht… und alles auf englisch ist… Text und Sprachausgabe… ALLES!
Leider… gnarf!!!

Nachdem wir nun frei von der Story sind und die Welt der Fortsetzung erkunden können, fällt der wohl größte Unterschied auf – eigentlich fiel er schon vorher auf, aber hier passt die Erwähnung grad besser –, denn wir sind nicht mehr auf einer Insel, wo wir nur die Auswahl zwischen den Gebäuden haben, sondern haben ein freie Welt die wir erforschen können.

Die Gebäude sind dabei alle in einer Art Stadt angesammelt und wenn wir die verlassen, laufen wir über eine klassische Weltkarte, wie man es von klassischen SNES-RPGs gewohnt war. Wobei die Grafik natürlich schon ein wenig aufgemotzter und weiterhin kindgerecht gehalten ist. Die 3D-Funktion ist zumindest teilweise besser eingebunden, jedoch wird man von keinen graphisch starken Veränderungen umgehauen, so dass die Nutzung nicht unbedingt notwendig ist, um den Spielspaß noch zu verstärken.

Somit erforschen wir diesmal nicht nur einen Dungeon, den später aber auch, sondern primär eine Weltkarte mit versteckten Ortschaften und da man die Gegner stets sieht, kann man auf Wunsch kämpfen auch leichter ausweichen, als den altbekannten Zufallskämpfen von früher.

Ich persönlich empfand die Fortsetzung zudem ein wenig schwieriger als noch den ersten Teil, was dem ganzen Kinderimage ein wenig entgegen wirkt. Die Auto-Kampf-Funktionen sind jedoch weiterhin im Spiel geblieben. Auch ist die Musik melodischer und angenehm stimmungsvoll, aber nicht mehr so lebhaft wie zuvor. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass diesmal eher die älteren Spieler die Zielgruppe sind, als die Jüngeren. Was ich fast schon als traurig empfinde. Rollenspiele für die kleineren Zocker unter uns, als Einstieg in das Genre, gibt es einfach zu Wenige.

Ach ja, bevor ich den Beitrag abschließe noch drei Funktionen die ich nicht großartig ausgetestet habe, aber die in der Demo bereits enthalten waren und somit sicherlich auch Teil der Vollversion sein dürften.

Erstens: Die QR-Codes haben es erneut in das Spiel geschafft. Ich vermute mal, dass dies ein wenig eine Alternative zu W-Lan Tausch à la „Pokémon“ darstellen soll.
Zweitens: Man kann bereits die StreetPass-Funktion in der Demo nutzen. Inwieweit das sinnig ist oder was diese zu bieten hat, kann ich jedoch nicht großartig sagen, da ich sie nicht getestet habe / testen konnte.
Und drittens: Diesmal kriegt man Samen, die man in „Harvest Moon“-Manier pflanzen und bewässern kann, die jedoch auch verrotten können, wenn man sie vergisst. Der genaue Timer wann dies geschieht, wird jedoch immer beim Betrachten der Pflanze angezeigt. Was diese Seeds und generell die Pflanzen für eine Funktion haben, habe ich auch nicht ausgetestet. Sorry!

Wie beim ersten Teil, bin ich beinahe verlockt über einen Kauf nachzudenken, wenn ich nicht sowieso schon viel zu viel Spiele hätte, die ich mal zocken müsste / möchte. „The Denpa Men“ macht es einem auch nicht leicht, immerhin soll daraus wohl eine Trilogie werden. „The Denpa Men 3: The Rise of Digitoll“ kommt nämlich diesen Sommer zu uns, wenn es eine Demo dazu gibt, werde ich natürlich auch darauf einen Blick werfen.

Und vielleicht, wenn irgendwann mein Spieleberg ein wenig abgebaut ist, greife ich bei diesen kleinen Juwelchen auch einmal zu, schön wär’s ja, denn angefixt haben sie mich leider…

Euch noch einen GROßartigen, elektromagnetisch – was soll ich jetzt daraus machen… lassen wir es lieber raus! – schönen Tag und cheerio!
Euer King Sirus

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