Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und
wer von euch traut sich noch an Spiele ran, die auf den ersten Eindruck hin
aussehen wie Spiele für kleine Kinder und weniger für gestandene Zocker?! *Hand
heb*
Noch jemand? Noch jemand? Niemand? Schade, denn dann verpasst ihr dieses tatsächlich überraschend nette Spiel!
Noch jemand? Noch jemand? Niemand? Schade, denn dann verpasst ihr dieses tatsächlich überraschend nette Spiel!
Als ich „The Denpa Men – They came
by wave“ startete, dachte ich mir schon: „Gott, warum starte ich so einen
Scheiß?!“
Aber nachdem ich auch schon „2
Fast 4 Gnomz“ gespielt habe, wollte ich auch diesem Werk eine faire Chance
geben. Was ein Glück, dass ich ein so gerechter Mensch bin. Also Glück für
mich!
Das Spiel ist ein teilweise
Augmented Reality Game. Warum nur teilweise? Nun, dazu komme ich gleich, doch
lasst mich euch kurz die Story – wie sie sich in der Demo präsentiert und
vermutlich dieselbe ist wie in der Vollversion – vorstellen: Zu Beginn werden
wir von Markus begrüßt. Markus ist ein sogenannter Denpa Mann. Klingt komisch,
is aber so. Die Denpa Männer leben scheinbar in den elektromagnetischen Wellen
und haben dort eine kleine Heimatinsel. Kaum auf dieser Insel angekommen,
erklärt uns der kleine grüne Wicht, dass er unsere Hilfe benötigt.
Seine Freundin wurde vom
Dämonenkönig in einen düsteren, verschlossenen Turm entführt. Wir müssen also
Markus helfen dort hinein zu gelangen. Da man aber nur gemeinsam stark ist,
erklärt uns der gute Markus wie wir mit einer Netzkanone andere Denpa Männer
entfü… ähm… fangen können, um sie in unser Team zu zwin… ähm… äh… zu überreden
unserem Team beizutreten!
Hier kommt dann auch der
Augmented Reality Part zum Einsatz. Per Nintendo 3DS Kamera scannen wir unsere
Umgebung ab und fangen uns ein paar kräftige Burschen, für den
Freundinnen-Rettungstrupp. Falls einem das Fangen zu schwer ist, kann man Denpa
Männer auch als QR-Codes einscannen. Ob das auch in der Demo funktioniert,
konnte ich leider nicht ausprobieren.
Normalerweise hat man auch
immer die Möglichkeit sein lediglich vier Mann starkes Team anzupassen, wenn
man erst einmal mehr Denpa Männer hat. Nur leider ist die Funktion in der Demo
abgeschaltet, schade auch wenn es nicht unbedingt notwendig ist.
Sobald man also nun drei
Kollegen hat, geht es ab in einen Dungeon, der unter den Turm führt und somit
vielleicht uns den Weg zu Markus Freundin ebnet. Nur doof, dass es dort nur so
von Gegner wimmelt. In klassischem Japano-RPG-Stil stürzen wir uns somit in
Kämpfe gegen alle Widersacher, die sich uns in den Weg stellen.
Wer aber selbst die
Kampfmanöver nicht durchplanen will, kann auch einfach die Auto-Kampf Funktion
jedes Mal nutzen. Die Denpa Männer wissen sicherlich schon wie sie zu kämpfen
haben, hoffentlich…
Das Spiel könnte man somit
schon fast als RPG für die Kleinen bezeichnen, da es einen kindgerechten Stil
aufweist und Funktionen besitzt, die der jüngeren Zielgruppe das Spielen
erleichtert. Leider endet die Demo auch schon, kaum dass wir im Untergrund den
Wolfsbär-Boss niedergeknüppelt haben. Dennoch bietet sie einen ausreichenden
und genau genommen sogar großzügigen Einblick in das Spiel und macht
ausreichend Laune, dass man sich einen Kauf gerne durch den Kopf gehen lässt.
Oder wenn man nicht genug haben kann, spielt man alle 30 Start-Anwendungen
einfach weg.
Von der technischen Leistung
möchte ich noch die Musik loben, die schön quirlig und verrückt wirkt, damit
aber auch stimmungshebend ist und somit
zum Spiel passt. Der 3D-Effekt des Nintendo 3DS dagegen wird nicht wirklich
genutzt. Zumindest sieht man keinen Unterschied im positiven Sinne, wenn dann
eher nur im negativen. Gerade die Denpa Männer wirken damit seltsam.
Ein unerwartet amüsantes Spiel für die Kleinen und Kleingebliebenen.
Habt einen verrückt schönen
Tag und cheerio!
Euer King Sirus
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