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Donnerstag, 1. Mai 2014

Wir sind alle gleich, doch einige sind gleicher!

Hidiho meine Lieben,

ich bin euer King Sirus und das Spiel dem ich mich heute widmen werde, beschäftigt sich nicht primär damit einen Sieger oder Verlierer zu finden, Wettkampf zu erzeugen oder ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

Viel wichtiger ist vielmehr, dass jeder ehrlich antworten sollte und dadurch spielerisch jeder Spieler die anderen Spieler kennenlernt. Denn „Same Same“ versucht höchstens herauszufinden, welche beiden Spieler sich am ähnlichsten sind.

Doch wie soll das ablaufen? Und wieso soll man ehrlich sein?
Das klingt ja erst einmal alles eher sehr verwirrend.

Vielleicht wird alles viel klarer, wenn ich einmal auf den Spielablauf eingehe. Es gibt drei Fragestapel, die nach Punkten aufgeteilt sind. Ein Punkt, zwei Punkt und drei Punkte. Welche Stapel und in welchem Ausmaß man nutzen möchte, überlässt das Spiel den Spielern selber.

So kann man das komplette Spiel mit dem 1-Punkte-Stapel durchziehen oder an bestimmten Stellen die Punktestapel wechseln.

Alle punktebasierenden Fragestapeln funktionieren nach demselben Prinzip: Es steht eine Frage auf der Karte mit vier möglichen Antwortmöglichkeiten. Jeder Spieler wählt heimlich eine Antwortmöglichkeit, die seinem Denken und Empfinden am ehesten entsprich.

Diese Fragen können – um Beispiel aus der Produktbeschreibung zu bleiben – zum Beispiel so aussehen:
Was würdest du am liebsten können?
A) Fliegen B) Dich unsichtbar machen C) Durch Wände gehen D) In die Zukunft schauen
Was würdest du als Allerletztes tun?
A) In Haifischnähe tauchen B) Hundefleisch essen C) An einer Castingshow teilnehmen D) Im Sarg übernachten

Und am Beispiel sieht man, dass die Fragen immer in Richtung positiver oder negativer Fragestellung gehen. Dabei sind die Fragen so aufgebaut, dass beides wählbar ist und die Spieler entscheiden, ob sie immer eine positive, negative oder abwechselnde Fragestellung wollen.

Ihr merkt schon, die Spieler entscheiden ohnehin das Meiste und definieren so jede Spielrunde in einem gewissen Grade individuel.

Nun kommen wir zu dem Punkt warum die Karten punkte haben. Denn das Spiel besitzt durchaus eine Punkteleiter, die bis zur Grenze von 25 hochgeht. Wenn nun zwei Spieler – jeder hat im Übrigen eine andere Farbe – dieselbe Antwort gewählt haben, wird das Plättchen, welches ihre beiden Farben abbildet, auf der Punkteleiter hochgeschoben.

Die ersten beiden Spieler, deren gemeinsames Plättchen die 25er Marke erreicht haben, „gewinnen“ das Spiel. Beziehungsweise gelten als die sich ähnlichsten Spieler der Runde.

Ich habe das Spiel einmal sogar etwas abgewandelt auf meinem Geburtstag, wo es darum ging dass andere mich einschätzen mussten. Die Frage war also eher: Wer meiner Freunde kennt mich am Besten?

„Same Same“ geht einem interessanten und spaßigem Konzept nach, wo es um das Kennenlernen geht. Gerade wenn man mit vielen neuen Leuten zusammen kommt (wie ich aktuell auf einer Convention), ist dies ein umso spaßigeres und lohnenswerteres Spiel.

Soa, ich bin dann mal wieder weg, euch aber noch ‘nen schönen Tag und cheerio!
Euer King Sirus

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