Hidiho meine Lieben,
ich bin euer King Sirus und
das Spiel dem ich mich heute widmen werde, beschäftigt sich nicht primär damit
einen Sieger oder Verlierer zu finden, Wettkampf zu erzeugen oder ein
gemeinsames Ziel zu erreichen.
Viel wichtiger ist vielmehr,
dass jeder ehrlich antworten sollte und dadurch spielerisch jeder Spieler die
anderen Spieler kennenlernt. Denn „Same Same“ versucht höchstens
herauszufinden, welche beiden Spieler sich am ähnlichsten sind.
Doch wie soll das ablaufen?
Und wieso soll man ehrlich sein?
Das klingt ja erst einmal
alles eher sehr verwirrend.
Vielleicht wird alles viel
klarer, wenn ich einmal auf den Spielablauf eingehe. Es gibt drei Fragestapel,
die nach Punkten aufgeteilt sind. Ein Punkt, zwei Punkt und drei Punkte. Welche
Stapel und in welchem Ausmaß man nutzen möchte, überlässt das Spiel den
Spielern selber.
So kann man das komplette
Spiel mit dem 1-Punkte-Stapel durchziehen oder an bestimmten Stellen die
Punktestapel wechseln.
Alle punktebasierenden
Fragestapeln funktionieren nach demselben Prinzip: Es steht eine Frage auf der
Karte mit vier möglichen Antwortmöglichkeiten. Jeder Spieler wählt heimlich
eine Antwortmöglichkeit, die seinem Denken und Empfinden am ehesten entsprich.
Diese Fragen können – um
Beispiel aus der Produktbeschreibung zu bleiben – zum Beispiel so aussehen:
Was würdest du am liebsten
können?
A) Fliegen B) Dich unsichtbar
machen C) Durch Wände gehen D) In die Zukunft schauen
Was würdest du als
Allerletztes tun?
A) In Haifischnähe tauchen B)
Hundefleisch essen C) An einer Castingshow teilnehmen D) Im Sarg übernachten
Und am Beispiel sieht man,
dass die Fragen immer in Richtung positiver oder negativer Fragestellung gehen.
Dabei sind die Fragen so aufgebaut, dass beides wählbar ist und die Spieler
entscheiden, ob sie immer eine positive, negative oder abwechselnde
Fragestellung wollen.
Ihr merkt schon, die Spieler
entscheiden ohnehin das Meiste und definieren so jede Spielrunde in einem
gewissen Grade individuel.
Nun kommen wir zu dem Punkt
warum die Karten punkte haben. Denn das Spiel besitzt durchaus eine
Punkteleiter, die bis zur Grenze von 25 hochgeht. Wenn nun zwei Spieler – jeder
hat im Übrigen eine andere Farbe – dieselbe Antwort gewählt haben, wird das Plättchen,
welches ihre beiden Farben abbildet, auf der Punkteleiter hochgeschoben.
Die ersten beiden Spieler,
deren gemeinsames Plättchen die 25er Marke erreicht haben, „gewinnen“ das
Spiel. Beziehungsweise gelten als die sich ähnlichsten Spieler der Runde.
Ich habe das Spiel einmal
sogar etwas abgewandelt auf meinem Geburtstag, wo es darum ging dass andere
mich einschätzen mussten. Die Frage war also eher: Wer meiner Freunde kennt
mich am Besten?
„Same Same“ geht einem
interessanten und spaßigem Konzept nach, wo es um das Kennenlernen geht. Gerade
wenn man mit vielen neuen Leuten zusammen kommt (wie ich aktuell auf einer
Convention), ist dies ein umso spaßigeres und lohnenswerteres Spiel.
Soa, ich bin dann mal wieder
weg, euch aber noch ‘nen schönen Tag und cheerio!
Euer
King Sirus
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